{"id":702,"date":"2020-10-02T02:04:18","date_gmt":"2020-10-02T02:04:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.travelslowly.de\/?p=702"},"modified":"2023-08-30T13:45:15","modified_gmt":"2023-08-30T13:45:15","slug":"slow-travel-manifesto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.travelslowly.de\/?p=702&lang=en","title":{"rendered":"Slow Travel Manifesto"},"content":{"rendered":"\n<p>2009 travel writer Nicky Gardner formulated the Slow Travel Manifesto in English. Attached you find the German translation by TRAVEL SLOWLY.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Manifest f\u00fcr Slow Travel<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In den letzten 100 Jahren fand ein subtiler Wandel bez\u00fcglich unseres Verst\u00e4ndnisses vom Reisen statt. Dantes Reise durch die drei Reiche der jenseitigen Welt kann als fesselnder Reisebericht gelesen werden. Homers Odyssee ist eine \u00e4hnlich fabelhafte Reisegeschichte. Trotzdem ist das Reisen irgendwie aus der Mode gekommen. Klar, wir fliegen hierhin und dorthin, aber das Reisen wird selten um seiner selbst willen wertgesch\u00e4tzt. Stattdessen wird es als geringf\u00fcgige Unannehmlichkeit gesehen, die irgendwie zwischen Abfahrtsort und geplanter Destination steht. Der Genuss der Reise wird von der erwarteten Ankunft \u00fcberschattet. Schnell anzukommen ist besser als langsam zu reisen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Esel wiederentdecken<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aber wo w\u00e4re das Reisen ohne all die langsamen Reisen der Vergangenheit? Abenteuer, wie Patrick Leigh Fermors lange Tour durch Europa, Isabelle Eberhardts bemerkenswerte Wanderung durch Maghreb (Anm. d. Verf. nordafrikanische Staaten) oder Freya Starks Eselreisen durch den arabischen Winter.<\/p>\n\n\n\n<p>Esel, so scheint es, sind ein unabdingbarer Bestandteil der Slow Traveller, die sie r\u00fcckblickend sind. Sie sind angeblich schneller als ein Kamel (wenn Freya Stark Glauben zu schenken ist), jedoch merklich langsamer als Flugzeuge, Z\u00fcge und Busse. Wenn es Robert Louis Stevenson mit einem Esel v\u00f6llig wohlauf durch das franz\u00f6sische C\u00e9vennes-Gebiet schaffte, warum meiden wir nicht alle Z\u00fcge und nehmen Esel?<\/p>\n\n\n\n<p>Die Modernit\u00e4t bringt Nachteile mit sich. Sogar Mitte des 19. Jahrhunderts beklagte der franz\u00f6sische Reiseautor Th\u00e9ophile Gautier bereits, wie erm\u00fcdend das Reisen geworden sei. Von einer zur anderen Seite der Postkutsche geworfen zu werden, behauptete er, sei \u00fcberhaupt kein wahres Reisen. &#8220;Da kann man gleich zu Hause bleiben&#8221;, schrieb er in <em>Voyage en Espagne<\/em>&nbsp;(1843). Zwei Jahrhunderte sp\u00e4ter werden Millionen von Menschen jeden Tag wie Sardinen in gebrechliche Aluminium-R\u00f6hren gesteckt, die dann mit etwas weniger als Schallgeschwindigkeit durch den Himmel schie\u00dfen \u2013 und alles im Namen des Reisens.<\/p>\n\n\n\n<p>Entsprechend ist es vielleicht an der Zeit, dass wir unsere Esel wiederentdecken. Oder wenigstens die Vorz\u00fcge von langsamen Reisen bedenken. Es ist nicht zwingend erforderlich von London zum Mittelmeer in weniger Zeit, als ein entspanntes Mittagsessen dauert, zu jetten. Es gibt eine Alternative, und zwar eine langsamere Strecke zu w\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Bewusste Entscheidungen treffen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wenn wir langsames Essen und langsame St\u00e4dte haben, warum nicht auch langsames Reisen? (Anm. d. Verf. Wenn wir Slow Food und Slow Cities haben, warum nicht auch Slow Travel)? Der kanadische Journalist Carl Honor\u00e9 kritisierte die Geschwindigkeitskultur 2004 gut in seinem Buch <em>In Praise of Slow<\/em>. Obwohl er die Bandbreite der menschlichen Aktivit\u00e4ten von Sex bis zum Arbeitsplatz untersuchte, hatte er relativ wenig \u00fcber das Reisen zu sagen. <\/p>\n\n\n\n<p>In Slow Travel geht es darum, bewusste Entscheidungen zu treffen. Es geht um Entschleunigung, statt um Geschwindigkeit. Die Reise wird zum Moment der Erholung, anstatt eines auferlegten, stressigen Zwischenspiels zwischen Zuhause und Urlaubsort. Slow Travel formuliert Zeit neu, transformiert sie zu einer Ressource des \u00dcberflusses, statt des Mangels. Slow Travel formt auch unsere Beziehungen zu Orten neu, ermutigt und erlaubt uns, uns intensiver mit der Gemeinschaft, durch die wir reisen, zu besch\u00e4ftigen. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Slow Traveller spielt nicht dasselbe gef\u00e4hrliche Spiel. Ich mache einen Bogen um das f\u00e4lschlicherweise als authentisch bezeichnete Geschw\u00e4tz um &#8220;Mein Venedig-Erlebnis&#8221; und gehe stattdessen in die Hintergasse, verweile l\u00e4nger und versuche zu verstehen, was f\u00fcr diese Gemeinschaft wichtig ist. Ich verzichte auf Kaffees von Ketten wie Costas oder Starbucks und nutze lokal betriebene Caf\u00e9s, esse gute, lokale Produkte, fahre mit lokalen Bussen und versuche Orte zu besuchen, die bei der Bev\u00f6lkerung vor Ort beliebt sind. Diese stimmen nicht notwendigerweise mit den gro\u00dfen touristischen Sehensw\u00fcrdigkeiten \u00fcberein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Slow Travel \u2013 Ein Bewusstseinszustand<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bei Slow Travel geht es nicht um Geld oder Privilegien. Slow Travel ist ein Bewusstseinszustand. Es geht darum, den Mut zu haben nicht mit der Masse zu gehen. Das allgemeine Denken mag vorschlagen, dass bei einem ersten Italienbesuch ein Besuch in Venedig, Florenz und anderen &#8220;Must-See&#8221;-Orten unabdingbar ist. Aber Tatsache ist, es gibt keine &#8220;Must-See&#8221;-Urlaubsorte. Die Reisemagazine mit Hochglanzfotos, Reiseanbieter und PR-Agenturen hypen St\u00e4dte und Regionen, Resorts und Restaurants. Und moderne Touristen reisen von Ort zu Ort, haken L\u00e4nder, St\u00e4dte und Ortschaften ab als Wegmarkierungen einer Pilgerreise des Massenkonsums. <\/p>\n\n\n\n<p>Im 20. Jahrhundert wurde Geschwindigkeit mit Erfolg verbunden. Der verf\u00fchrerische Reiz von schnellen Autos, D\u00fcsenflugzeugen und Spitzenleistungsz\u00fcgen brachte Reisende von ihrem Weg ab. Nun entstehen neue Priorit\u00e4ten: Low Impact-Tourismus, sich auf Menschen einlassen, etwas an die Gemeinschaften zur\u00fcckgeben, die wir besuchen und uns unseres CO<sub>2<\/sub>-Fu\u00dfabdruckes bewusst sein. <\/p>\n\n\n\n<p>Bewegt man sich in komplexeren Gel\u00e4ndestrukturen f\u00fchrt der Hochgeschwindigkeitszug zu Desorientierung. Die Schnellz\u00fcge der neuen Strecke, die zwischen dem Nordwesten von Frankfurt am Main verl\u00e4uft, f\u00fchren zielstrebig durch die bewaldeten H\u00fcgel des Taunus, trotzen dabei mit Momenten stroboskopischer Spektakel Neigung und W\u00f6lbung der Landschaft, und entlassen nach etwas weniger als einer Stunde ihre desorientierten Passagiere in K\u00f6ln. Es gibt Lichtblitze zwischen Tunnels, abgebrochene Blicke auf den Himmel und viel Raum f\u00fcr Kopfweh. Es ist mit Sicherheit eine beachtliche, technische Erungenschaft, aber ist mit dem Zug wie eine Pistolenkugel durch den Taunus zu schie\u00dfen wirklich besser als die alten Strecke am Rheintal entlang nach K\u00f6ln zu w\u00e4hlen? Dort folgt der Zug dem geschwungenen Lauf des Flusses, gibt wunderbare Blicke auf D\u00f6rfer mit Giebeld\u00e4chern, Weinh\u00e4nge und romantische Schluchten frei. Klar, die alte Talroute braucht zwei oder drei Mal so lang wie die neue Schnellstrecke, aber die Erfahrung ist unvergleichlich besser. Engagierte Slow Traveller befreien sich m\u00f6glichweise komplett vom Zug und w\u00e4hlen das Boot f\u00fcr einen Teil der Reise.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der Wahl geht es nicht immer um Zug oder Flugzeug. Einige modernen Z\u00fcge sind viel zu schnell um eine ernstzunehmende Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr die vorbeifahrende Landschaft zu entwickeln. Man kann mit dem Eurostar durch das flache Flandern fahren und eine berauschende Erfahrung machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Langsame Orte<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Reiseautorin finde ich den Prozess einen Ort zu erleben als bedingt  ph\u00e4nomenologisch. Ein innerst\u00e4dtischer Platz wurde nicht f\u00fcr Touristen entworfen und entstand eher im Kontext des allt\u00e4glichen Lebens. Er verdient mehr als einen kurzen Blick \u2013 Stadtlandschaften sind da, um beobachtet und ins Detail untersucht zu werden. Sie sind Ansto\u00df zur Meditation und erst sp\u00e4ter k\u00f6nnen W\u00f6rter folgen. Und was f\u00fcr St\u00e4dte gilt, gilt genauso oder noch mehr f\u00fcr l\u00e4ndliche Ortschaften. Aber diese Art der Welt zu begegnen ist nicht ausschlie\u00dflich Reiseautoren vorbehalten, noch k\u00f6nnen Reiseautoren das Konzept f\u00fcr sich beanspruchen. Es handelt sich um Herangehensweisen, die Teil des Orchesters der Weltanschauung seit Jahrhunderten sind. Franz\u00f6sische Geographen, wie Vidal de la Blache tauchten in die Umgebung ein, die sie erkundeten. Nur jetzt werden die Ans\u00e4tze von einem gr\u00f6\u00dferen Publikum entdeckt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie f\u00e4ngt man die Essenz einer Region oder eines Landes wirklich ein? Verstehe ich die U.S.A. besser, wenn ich einen Monat in New York verbringe, eine Rundreise durch alle 50 Hauptst\u00e4dte der Staaten mache (einige von ihnen befinden sich in unglaublich abseits liegenden Gegenden) oder langsam von K\u00fcste zu K\u00fcste fahre und der Bewegung der sich ver\u00e4nderten  Landschaft und Ortschaften entlang der Strecke folge? Reisende werden sich langsam bewusst, dass sie wahrhaften Entscheidungen gegen\u00fcberstehen. Eine Woche in einem l\u00e4ndlichen Dorf der Provence kann m\u00f6glicherweise zu einem besseren Verst\u00e4ndnis von Frankreich f\u00fchren, als je ein Tag in sieben verschiedenen franz\u00f6sischen St\u00e4dten. Eine Tageswanderung durch die Vororte von Berlin, die Stadtdurchquerung von Ost nach West und zur\u00fcck, wird mit Sicherheit ein besseres Verst\u00e4ndnis des Alltagslebens der deutschen Hauptstadt bieten, als eine Tour entlang der Hauptsehensw\u00fcrdigkeiten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Slow Travel \u00fcben<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es ist einfach Slow Travel zu \u00fcben. Fange zu Hause an. Erkunde deine direkte Umgebung. Lasse das Auto zu Hause und nehme einen lokalen Bus in ein Dorf oder Vorort, den du vielleicht noch nie besucht hast. Plane Erkundungstouren, die den Dschungel und die W\u00fcsten deiner heimatlichen Nachbarschaft durchqueren. Besuche eine Kirche, ein kommunales Zentrum, ein Caf\u00e9, eine B\u00fccherei oder ein Kino, an dem du tausendmal vorbei gingst, aber das du nie betreten hast.<\/p>\n\n\n\n<p>Slow Travel belebt unsere Wahrnehmungsgewohnheiten, fordert uns dazu auf, tiefer in die Dinge zu schauen, von denen wir denken, dass wir sie bereits kennen. Und das Beste daran ist, es f\u00fchrt das Willkommen Hei\u00dfen von Zuf\u00e4llen wieder ins Reisen ein. Genau wie es der launische Esel bei Freya Stark und Robert Louis Stevenson tat. Wenn wir mit dem Flugzeug von London nach Lissabon fliegen, wissen wir in etwa, wann wir ankommen. Aber wenn wir losziehen, um von Lissabon nach London nur lokale Busse, Z\u00fcge und F\u00e4hren zu nutzen, haben wir keine klare Vorstellung davon, was auf dem Weg passieren wird, noch wann wir das Ziel London erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr einige Reisende ist die gro\u00dfe Unsicherheit beunruhigend. Schnelle Leben ben\u00f6tigen best\u00e4tigte Ankunftszeiten. Slow Traveller erfreuen sich an der Magie des Ungewissen. Th\u00e9ophile Gaultier, der Reiseautor aus dem 19. Jahrhunderts, den wir eingangs erw\u00e4hnten, bedauerte, dass bereits zu seinen Tagen wenig Abenteuer dem Reisen innewohnte. Die Abwesenheit der Ungewissheit l\u00e4sst eine bet\u00e4ubende Langeweile entstehen, die Moskau und Madrid nicht unterscheiden l\u00e4sst. &#8220;Welchen Charme kann eine Reise noch haben&#8221;, fragt Gautier, &#8220;wenn man immer wei\u00df, wann man ankommt sowie Pferde bereitfindet, ein weiches Bett, ausgezeichnetes Abendessen und jeglichen Komfort, den man zu Hause genie\u00dft?&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Kunst des Langsamreisens<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das Reisen ist, wie Alain de Botton und treffend erinnert, der Vater der Gedanken. Ein guter Gedanke ist, wie ein guter Esel, etwas, was gepflegt werden muss. Beide werden nicht gerne getrieben. Also mache einen Vorsatz f\u00fcr 2009. Denke nach, bevor du fliegst. Reise langsam, erkunde Umwege, vermeide die gro\u00dfen touristischen Sehensw\u00fcrdigkeiten und wo du urspr\u00fcnglich nur eine Nacht bei der Durchreise schlafen wolltest, bleibe stattdessen einige Tage. &#8220;Die Kunst des Lebens&#8221;, sagte Carlo Petrini, der charismatische Gr\u00fcnder der Slow Food-Bewegung, &#8220;ist zu lernen, Zeit allem und jedem zu widmen.&#8221; Und das beinhaltet mit Sicherheit auch das Reisen.<a href=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-admin\/post.php?post=670&amp;action=edit#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> The translation is based on the original text: Gardner, Nicky (2009): A Manifesto for Slow Travel, In: <a href=\"https:\/\/www.slowtraveleurope.eu\/slow-travel-manifesto\">https:\/\/www.slowtraveleurope.eu\/slow-travel-manifesto<\/a> (20.09.2020).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Translation by <a href=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/?page_id=429&amp;lang=en\">Anika Neugart<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2009 travel writer Nicky Gardner formulated the Slow Travel Manifesto in English. 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