{"id":3327,"date":"2022-12-16T10:42:15","date_gmt":"2022-12-16T10:42:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.travelslowly.de\/?p=3327"},"modified":"2023-08-30T13:38:13","modified_gmt":"2023-08-30T13:38:13","slug":"pro-kontra-sind-safaris-slow-travel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.travelslowly.de\/?p=3327","title":{"rendered":"Pro-Kontra: Sind Safaris Slow Travel?"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_122006_lr-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3334\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_122006_lr-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_122006_lr-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_122006_lr-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_122006_lr-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_122006_lr-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_122006_lr-850x638.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_122006_lr-24x18.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_122006_lr-36x27.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_122006_lr-48x36.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>&#8220;Zebra Hills&#8221; Game Reserve, Kenia, 2022. Bild: Sandra K.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Sandra, Mitte Drei\u00dfig, arbeitet als Managerin einem Game Reserve in Kenia. Hier her kommen Touristen aus der ganzen Welt, um auf Safaris die vielen afrikanischen Tiere zu sehen, die in dem Gebiet leben. Als Kenianerin mit deutschen Wurzeln kann Sandra mit Deutsch, Englisch und Spanisch ideal auf die verschiedenen G\u00e4ste eingehen. In einem Telefonat berichtete sie mir von ihrem Arbeitgeber \u201eZebra Hills\u201c (Name ge\u00e4ndert) und beantwortete mir Fragen zu der \u00f6kologischen und sozialen Nachhaltigkeit von Safaris.<\/p>\n\n\n\n<p>Safaris gehen auf die Zeit des Kolonialismus zur\u00fcck. Damals galt es Troph\u00e4en zu schie\u00dfen \u2013 am besten alle Big Five, einen L\u00f6wen, Elefanten, Leoparden, B\u00fcffel und ein Nashorn. Heute ist das Troph\u00e4en-Jagen in vielen afrikanischen L\u00e4ndern verboten, so auch in Kenia. In einigen L\u00e4ndern ist es noch erlaubt, z.B. in Namibia, Zimbabwe, Sambia, Mozambique, Tansania und S\u00fcd Afrika. Die meisten Touristen schie\u00dfen heute jedoch lieber Fotos von den Tieren. Dies ist in offenen Nationalparks m\u00f6glich, die mit dem Auto selbst befahren werden oder in privaten Game Reserves, wo gef\u00fchrte Touren mit Jeeps oder auch zu Fu\u00df stattfinden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Regierung hat den einzelnen St\u00e4mmen Kenias verschiedene Landabschnitte zu gewiesen, erkl\u00e4rt mir Sandra. Die \u201eZebra Hills\u201c liegen auf dem Land der Massai, die Bereiche des Game Reserves auch mit Vieh und \u00c4ckern bewirtschaften. Das Gel\u00e4nde hat eine Gr\u00f6\u00dfe von rund 133.550 Hektar, die H\u00e4lfte des Saarlandes. Davon sind 243 Hektar nur f\u00fcr die wilden Tiere bestimmt. Der restliche Bereich ist von den Menschen genutzt und mit Jeeps befahrbar. Das Game Reserve ist das gr\u00f6\u00dfte in Kenia. Der Tr\u00e4ger ist ein S\u00fcd Afrikanisches Unternehmen, das sehr viel f\u00fcr den Erhalt der Flora und Fauna in Afrika tut. Dies ist nicht nur gut f\u00fcr die Natur, sondern auch f\u00fcr das Unternehmen, denn eine bl\u00fchende Landschaft und Artenvielfalt locken die Touristen ins Land, was Eink\u00fcnfte generieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder Gast zahlt dem Game-Reserve eine Conservation Fee, die in die Region flie\u00dft sowie eine Abgabe f\u00fcr die Group Ranch, in der die Angestellten leben. 57 % der Einheimischen der Umgebung sind bei dem Game Reserve angestellt. Es werden nur Menschen von au\u00dferhalb eingestellt, wenn keine Fachkr\u00e4fte unter den Einheimischen gefunden werden. Zudem sind dreimonatige Praktika in allen Abteilungen m\u00f6glich, von der K\u00fcche, den L\u00e4den \u00fcber das House Keeping hin zu G\u00e4steservice.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Game Reserve wird neben den Touristen von gro\u00dfen Investoren finanziert. Das Geld flie\u00dft in die Conservation, also den Erhalt des Parks, aber auch in Charity Work, in wohlt\u00e4tige Zwecke. Beispielsweise zahlen die \u201eZebra Hills\u201c 24 Lehrerinnen und Lehrern der Schulen in der Region das Gehalt. Es gibt auch eine Initiative, die B\u00e4ume anpflanzt. Auf M\u00e4ngel, wenn es z.B. an Wasser, Nahrung oder \u00e4hnlichem bei den Einheimischen mangelt, reagiert das Game Reserve mit Unterst\u00fctzung. Dieses Konzept aus Unternehmen und Stiftung ist laut Sandra weit verbreitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Angebot wird von den Touristen sehr gut angenommen. Generell sei umweltbewusstes Reisen in Kenia ein Trend. W\u00e4hrend in den 80ern und 90ern g\u00fcnstige, jedoch r\u00fccksichtslose Safari-Pauschalreisen gebucht wurden, lie\u00df die Nachfrage in den 2000ern langsam nach. Die Touristen wollen heute nicht mehr in einem Four-Season-Hotelkomplex abgeschottet von der Umgebung sein. Sie m\u00f6chten eine Reise buchen, die einen positiven Einfluss auf den Reiseort hat. Sie planten die Safari-Reise h\u00e4ufig Jahre im Voraus und versuchten in R\u00fccksprache mit ihrer Reiseagentur bewusste Entscheidungen zu treffen. Sandra betont, das sei nat\u00fcrlich auch eine Form von Luxusreise, eine Safari zu buchen, die ein gutes Gewissen erm\u00f6glicht. Als Game Reserve muss man dieser Nachfrage entsprechen, um besucht zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammengefasst: Sandra arbeitet in einem \u00f6kologisch und sozial nachhaltigen Game Reserve. Es gibt jedoch noch viele schwarzen Schafe unter den Anbietern \u2013 vor allem in anderen afrikanischen L\u00e4ndern, wo teils auch Troph\u00e4enjagen legal ist. Inwiefern eine Safari daher als Slow Travel zu werten ist, erforschen wir im n\u00e4chsten Abschnitt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_124203_lr-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3335\" width=\"840\" height=\"630\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_124203_lr-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_124203_lr-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_124203_lr-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_124203_lr-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_124203_lr-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_124203_lr-850x638.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_124203_lr-24x18.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_124203_lr-36x27.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221002_124203_lr-48x36.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption><em>&#8220;Zebra Hills&#8221; Game Reserve, Kenia, 2022. Bild: Sandra K.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>PRO. Safaris sind Slow Travel<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Tierschutz<\/strong>: Die Game Reserves bieten den Tieren ein artgerechtes Leben auf gro\u00dfen Fl\u00e4chen im gewohnten Klima und sind daher weitaus besser als Zoos. Die Tiere sind gesch\u00fctzt vor Wilderern und anderen Gefahren der modernen Welt. Tierarten werden erhalten und k\u00f6nnen sich gesch\u00fctzt fortpflanzen, was besonders gut f\u00fcr die vom Aussterben bedrohte Tierarten, wie die Giraffe, ist. Auch die Tierdichte ist h\u00f6her in gesch\u00fctzten Gebieten. Im Gegensatz zu Nature Parks ist die Personenanzahl bei privaten Game Reserves begrenzt. Das hei\u00dft, weniger Autos und Personen sind bei Tiersichtungen dabei und es entstehen ruhigere Momente f\u00fcr Tier und Mensch.<\/p>\n\n\n\n<p>Sandra meint zudem, die meisten Nationalparks und Game Reserves in Kenia seien gar nicht eingez\u00e4unt. Wenn ein Bereich abgesperrt sei, dann h\u00e4ufig zum Schutz der Menschen, die im jeweiligen Gebiet lebten. Dass die Menschen den Tieren so nahe seien, sei auch von Vorteil, denn ohne Safaris generierten die Tiere \u00f6konomisch betrachtet keinen Geldwert, der ihren Schutz rechtfertigte. In den \u201eZebra Hills\u201c w\u00fcrden die Tiere auch kaum beeintr\u00e4chtigt. Obwohl es der gr\u00f6\u00dfte Game Reserve sei, g\u00e4be es nur f\u00fcnf Autos. Das Masai Mara National Reserve hingegen sei bekannt daf\u00fcr, die Tiere massiv zu st\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Naturschutz<\/strong>: Safarigel\u00e4nde, sei es ein Nature Park oder Game Reserve, ist gesch\u00fctztes Gel\u00e4nde, das erhalten bleibt. Das ist positiv f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t. Da Game Reserves teils k\u00fcnstlich angelegt sind, werden Pflanzen bewusst angepflanzt und neue Tiere ins Gel\u00e4nde gebracht, was den Lebensraum erweitert. Einige Game Reserves, wie Sandras, haben sich den Naturschutz, Conservation, zum Ziel gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wissen und Aufkl\u00e4rung<\/strong>: Safaris vermitteln Wissen \u00fcber die Tierarten in Afrika. Einige Anbieter kl\u00e4ren \u00fcber Wilderei und Probleme von exotischen Souvenirs, wie Elfenbein, Krokodilleder oder Fellen auf. Das tr\u00e4gt zur Bewusstmachung der Fragilit\u00e4t unsere \u00d6kosystems und der Erde insgesamt bei. Reisende lernen: die Erde ist sch\u00fctzenswert.<\/p>\n\n\n\n<p>Sandra erz\u00e4hlt, dass es auch eindr\u00fccklicher sei, vor Ort die Probleme zu erleben und nicht nur in den Medien davon zu h\u00f6ren. Beispielsweise gab es vor kurzem eine schlimme D\u00fcrre in Kenia. Ihr Game Reserve habe damals f\u00fcnf Monate lang die Malzeiten von 8.500 Kindern bezahlt. Die Touristen, die in der Zeit vor Ort waren, bekamen mit, was es bedeutete, wenn Tiere starben und Menschen hungerten. Eine solche Erfahrung wecke auf und lie\u00df die Touristen eine neue Verbindung zur Natur bekommen. Im Idealfall \u00e4nderten sie ihr Verhalten zu einem \u00f6kologisch nachhaltigen, wenn sie zur\u00fcck zu Hause w\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch g\u00e4be es in den \u201eZebra Hills\u201c Kids Camps f\u00fcr einheimische Kinder. Diese seien wichtig f\u00fcr die Aufkl\u00e4rung der Bev\u00f6lkerung, welche die Tiere meist nur in Kontext von Gefahr kenne, wenn Elefanten Felder zerst\u00f6rten oder L\u00f6wen ihre K\u00fche oder Schafe rissen. Einige dieser Bildungsprojekte seien umsonst und andere f\u00fcr zahlende Klientel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nachhaltig f\u00fcr Reisende<\/strong>: Die Lodge (Unterkunft) liegt in der Regel auf dem Safari-Gel\u00e4nde und die Reisenden n\u00e4chtigen damit direkt in der Natur. Sie lernen im Austausch mit lokalen Guides viel \u00fcber die Tiere und Natur Afrikas. Statt Sightseeing moderner Geb\u00e4ude oder denkmalgesch\u00fctzter Ruinen steht die Natur im Zentrum der Reise. Eine Safari ist daher sehr erholsam f\u00fcr die Teilnehmenden und die Erfahrungen klingen noch lange nach.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lokale Wirtschaft wird gest\u00e4rkt<\/strong>: Durch Safaris und die Angebote, die zu Game Reserves dazu geh\u00f6ren, entstehen Jobs f\u00fcr Einheimische. Sie sind wichtige Einkommensquelle f\u00fcr private Landbesitzer und die Bev\u00f6lkerung in abgelegenen Gebieten. Sandra betont, dass auch die Frauenquote sehr gut sei in Game Reserves. Das beschr\u00e4nke sich nicht nur auf die niederen T\u00e4tigkeiten. Sie kenne viele Reservate, die von Frauen geleitet w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221005_181308_lr-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3336\" width=\"840\" height=\"630\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221005_181308_lr-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221005_181308_lr-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221005_181308_lr-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221005_181308_lr-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221005_181308_lr-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221005_181308_lr-850x638.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221005_181308_lr-24x18.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221005_181308_lr-36x27.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221005_181308_lr-48x36.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption><em>&#8220;Zebra Hills&#8221; Game Reserve, Kenia, 2022. Bild: Sandra K.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>KONTRA. Safaris sind kein Slow Travel<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Umweltbelastende Anreise und Transport<\/strong>: In der Regel unternehmen Touristen Flugreisen, um das Land f\u00fcr die Safaris zu erreichen, was einen hohen CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df erzeugt. Nicht jedes Game Reserve ist au\u00dferdem nachhaltig ausgerichtet. So gibt es z.B. Angebote f\u00fcr G\u00e4ste, mit lauten Motorr\u00e4dern oder Quads durch das Gel\u00e4nde zu fahren. Mit einem Reisestopp ist es auch nicht getan. H\u00e4ufig bleiben die Touristen nur wenige Tage in einem Game Reserve oder Nature Park. Sobald sie die Big Five gesehen haben, geht\u2019s auf zum n\u00e4chsten Reiseort, der auf der Must-See-Liste steht.<\/p>\n\n\n\n<p>Sandra erw\u00e4hnt dar\u00fcber hinaus, dass selbst Touristen, die sich auf Safaris fokussiert h\u00e4tten, ein sehr umweltsch\u00e4dliches Reiseverhalten aufweisen. Sie n\u00e4hmen oft kleine Propellermaschinen, um von Lodge zu Lodge zu fliegen \u2013 h\u00e4ufig seien es drei bis vier Orte, die f\u00fcr die Safaris angesteuert w\u00fcrden. Viele Touristen machten l\u00e4ngere Reisen \u00fcber bestimmte Gebiete oder w\u00fcrden von Tansania nach Kenia zur n\u00e4chsten Safari fliegen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Tierhaltung fragw\u00fcrdig:<\/strong> Wilde Tiere werden in Game Reserve in einem teils abgesperrten Gebiet gehalten, was nichts anderes als ein gro\u00dfer K\u00e4fig ist. Sie werden zu Ausstellungsobjekten und in ihrer nat\u00fcrlichen Umgebung gest\u00f6rt, sei es auch nur von Safari-Jeeps oder dem Personal. Zudem k\u00f6nnen die Tiere sich an Menschen gew\u00f6hnen und dadurch ihre nat\u00fcrlichen Instinkte verlieren, wie beispielsweise keine Angst mehr vor ihnen haben. Es gibt hier auch sehr negative Beispiele, wie Safari-Anbieter, die den Kontakt mit Tieren erm\u00f6glichen, z.B. das Streicheln von Baby-L\u00f6wen. Die Tiere werden ausgebeutet, des Weiteren k\u00f6nnen sich auch Krankheiten von Menschen auf Tiere \u00fcbertragen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sandra pflichtet diesem Punkt bei \u2013 die Ausbeutung von jungen Tieren sei schlimm. Oftmals w\u00fcrden die Tiere f\u00fcr die Streichelangebote eigens gez\u00fcchtet. Es g\u00e4be aber auch Anbieter, die Tiere extra f\u00fcr die Jagd z\u00fcchteten, was noch trauriger sei. Zu dem Vergleich mit dem K\u00e4fig meint sie, dass die Tiere nur beschr\u00e4nkt seien, wenn es ein geschlossenes Game Reserve sei und sie ihre nat\u00fcrlichen Migrationsbewegungen nicht vollziehen k\u00f6nnten. Wenn es beispielsweise dann zu viele Elefanten g\u00e4be, da diese sich nicht selbst aufteilen k\u00f6nnten, m\u00fcssten sie teils geschossen werden, um die Population in den Griff zu bekommen. Ansonsten zerst\u00f6rten die Tiere das Gebiet. In Kenia sei das eher weniger ein Problem. Hier seien die Migrationswege offen. Der Kruger Nationalpark sei bekannt daf\u00fcr, ein Problem mit geschlossenen Routen zu haben. In manchen Gebieten sei die v\u00f6llige Umz\u00e4unung aber auch die einzige Option, um \u00fcberhaupt ein Nature Reserve zu erstellen, das Platz f\u00fcr wilde Tiere generiere.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sp\u00e4rliche Wissensvermittlung:<\/strong> In vielen Nationalparks oder Game Reserves fehlt es an fundierter Wissens\u00fcbermittlung, wie Brosch\u00fcren, Objekttafeln, Ausstellungsr\u00e4umen oder gar Vortr\u00e4gen. Es geht den Touristen h\u00e4ufig nur um die Erlebnisse und Jeep-Ausfahrten mit Tiersichtungen f\u00fcr die Urlaubsfotos. Vielleicht findet auch eine Fokussierung auf die Big Five, statt auf alle Tiere, statt, was eine Bevorzugung von nur wenigen Arten erzeugt. Das Erlernen von unbekannten Tierarten bleibt hier auf der Strecke.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier k\u00e4me es wie immer auf den Safari-Anbieter an, meint Sandra. In ihren Kids Camps g\u00e4be es beispielsweise viel Unterrichtsmaterial, wie Mal- und Quizb\u00fccher und es g\u00e4be Kurse, wie man Feuer macht und Insekten jagt und bestimmt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wenig Kontakt zur Kultur vor Ort<\/strong>: Game Reserves sind k\u00fcnstliche Orte, die f\u00fcr Touristen geschaffen wurden. Sie sind weit weg von der Kultur und dem Leben der Einheimischen. Lokale Gerichte sind zwar h\u00e4ufig auf Speisekarten der Safari Resorts zu finden, jedoch werden sie in der Anzahl von westlichen Angeboten, wie Burger, Pizza und Pasta weit \u00fcbertroffen. Die Touristen m\u00f6chten gerne Vertrautes essen. Zwar besteht Kontakt zu den Einheimischen, diese sind aber immer nur Bedienstete; sie fahren den Jeep, putzen die Lodge oder bedienen im Restaurant. Die G\u00e4ste der Game Reserves sind meist besser betucht und aus dem Ausland. Einheimische k\u00f6nnen sich Safaris in der Regel nicht leisten.<\/p>\n\n\n\n<p>Sandra kontert, dass sie gegenteiliges Feedback erhalte. In den \u201eZebra Hills\u201c k\u00e4men G\u00e4ste h\u00e4ufig wieder, da sie Beziehungen zum Personal aufgebaut h\u00e4tten. Das k\u00e4me zustande, da die Guides auch gerne gemeinsam mit den G\u00e4sten zu Abend essen w\u00fcrden und das Personal insgesamt viel \u00fcber das Umland und ihr Land erz\u00e4hlte. Dieser Austausch sei vom Unternehmen gew\u00fcnscht, denn dann bauten die G\u00e4ste eine Bindung zum Ort auf. Von den Einheimischen k\u00e4me die Interaktion jedoch meist von Herzen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"755\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221205_095437_lr-1024x755.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3337\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221205_095437_lr-1024x755.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221205_095437_lr-300x221.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221205_095437_lr-768x567.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221205_095437_lr-1536x1133.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221205_095437_lr-2048x1511.jpg 2048w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221205_095437_lr-850x627.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221205_095437_lr-24x18.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221205_095437_lr-36x27.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/20221205_095437_lr-48x35.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>&#8220;Zebra Hills&#8221; Game Reserve, Kenia, 2022. Bild: Sandra K.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fazit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Der Austausch mit Sandra zeigt, nicht alles an Safaris ist ausbeuterisch und umweltsch\u00e4dlich \u2013 vor allem solch vorbildliche Game Reserves wie die \u201eZebra Hills\u201c leisten sehr viel f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung und den Schutz von Tieren und ihrer nat\u00fcrlichen Umgebung.<\/p>\n\n\n\n<p>Safaris k\u00f6nnen Slow Travel sein, wenn folgende Punkte beachtet werden:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Nachhaltige Touranbieter \/ Safari Lodges w\u00e4hlen, ohne das Streicheln von Tieren, Quads, Motorr\u00e4der und Co. Die Anbieter sollten auch darauf hin weisen, Abstand zu den Tieren zu halten, ruhig zu sein, beim Fotografieren keinen Blitz zu nutzen und die Tiere nicht zu st\u00f6ren.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Nicht nur f\u00fcr eine einw\u00f6chige Safari nach Afrika fliegen. Wenn m\u00f6glich, einen l\u00e4ngeren Aufenthalt einplanen, z.B. durch einen beruflichen Aufenthalt, eine Langzeitreise, ein Auslandsjahr, ein Freiwilliges Soziales Jahr o.\u00e4.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Durch Spenden an eine Organisation den CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df der die Flugreise kompensieren.<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a> Sandras Unternehmen arbeitet gleich mit zwei Organisationen zusammen, die solche Spenden in Klimaprojekten umsetzen: das <a href=\"https:\/\/www.reddimpact.com\/redd-projects\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.reddimpact.com\/redd-projects\">Redd+ Project<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.wildlifeworks.com\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.wildlifeworks.com\">Wildlife Works<\/a>.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>L\u00e4nger an dem Ort der Safari bleiben und ihn als Erholungsort nutzen. Wer weniger herumreist, st\u00f6\u00dft weniger CO<sub>2 <\/sub>aus. Dies ist f\u00fcr die Reisenden auch nachhaltiger, da sie in einen tieferen Austausch mit den Einheimischen des Game Reserves oder des Nature Parks kommen.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>In den Restaurants keine importieren Fr\u00fcchte oder Gem\u00fcsearten sowie Fleischprodukte bestellen. Einheimische Gerichte bevorzugen, am besten mit Produkten, die aus der Region stammen. In Kenia ist das laut Sandra sehr gut m\u00f6glich, da viele Lodges Permakultur-G\u00e4rten betreiben und die Lebensmittel aus eigener Produktion stammen. Kenia produziert mittlerweile auch sehr viel eigenen K\u00e4se und pflanzt exotische Fr\u00fcchte, u.a. Beeren, an.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>F\u00fcr den Naturschutz spenden, wenn es das Angebot gibt, sodass das Gel\u00e4nde und die Tiere erhalten bleiben.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-079145c1-5638-4bf0-a9c8-8c7070502236_lr-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3338\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-079145c1-5638-4bf0-a9c8-8c7070502236_lr-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-079145c1-5638-4bf0-a9c8-8c7070502236_lr-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-079145c1-5638-4bf0-a9c8-8c7070502236_lr-300x400.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-079145c1-5638-4bf0-a9c8-8c7070502236_lr-850x1133.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-079145c1-5638-4bf0-a9c8-8c7070502236_lr-18x24.jpg 18w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-079145c1-5638-4bf0-a9c8-8c7070502236_lr-27x36.jpg 27w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-079145c1-5638-4bf0-a9c8-8c7070502236_lr-36x48.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/image-079145c1-5638-4bf0-a9c8-8c7070502236_lr.jpg 900w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption><em>&#8220;Zebra Hills&#8221; Game Reserve, Kenia, 2022. Bild: Sandra K.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Es gibt Anbieter, wie\u00a0<a href=\"https:\/\/www.atmosfair.de\/de\/\">atmosfair<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/de.myclimate.org\/de\">myclimate<\/a>, \u00fcber die Reisende den CO<sub>2<\/sub>-Aussto\u00df ihres Flugs ausgleichen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Artikel von\u00a0<a href=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/?page_id=199\">Anika Neugart<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, k\u00f6nntest du auch diesen m\u00f6gen \u2026<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-1 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Flugzeug-ohne-Anika-Version-4-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3352\" width=\"539\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Flugzeug-ohne-Anika-Version-4-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Flugzeug-ohne-Anika-Version-4-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Flugzeug-ohne-Anika-Version-4-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Flugzeug-ohne-Anika-Version-4-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Flugzeug-ohne-Anika-Version-4-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Flugzeug-ohne-Anika-Version-4-850x567.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Flugzeug-ohne-Anika-Version-4-24x16.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Flugzeug-ohne-Anika-Version-4-36x24.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/Flugzeug-ohne-Anika-Version-4-48x32.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 539px) 100vw, 539px\" \/><figcaption>Kategorie: Slow Travel Grundlagen<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\">\n<p>23. April 2021<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Pro-Kontra: Z\u00e4hlt das Fliegen als Slow Travel?<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>In den Urlaub zu fliegen ist vor allem f\u00fcr uns Deutsche eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Doch sind Flugreisen angesichts des Klimawandels und Sch\u00e4den durch Massentourismus noch zeitgem\u00e4\u00df?<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/?p=1936\" style=\"border-radius:50px\">Beitrag weiterlesen<\/a><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sandra, Mitte Drei\u00dfig, arbeitet als Managerin einem Game Reserve in Kenia. Hier her kommen Touristen aus der ganzen Welt, um auf Safaris die vielen afrikanischen Tiere zu sehen, die in dem Gebiet leben. Als Kenianerin mit deutschen Wurzeln kann Sandra mit Deutsch, Englisch und Spanisch ideal auf die verschiedenen G\u00e4ste eingehen. In einem Telefonat berichtete&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[98],"tags":[312,165,314,134,306],"class_list":["post-3327","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-slow-travel-grundlagen","tag-afrika","tag-how-to","tag-kenia","tag-organisierte-reise","tag-safari"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3327","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3327"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3327\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3353,"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3327\/revisions\/3353"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3327"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3327"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3327"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}