{"id":3030,"date":"2022-02-27T14:02:12","date_gmt":"2022-02-27T14:02:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.travelslowly.de\/?p=3030"},"modified":"2023-08-30T13:38:35","modified_gmt":"2023-08-30T13:38:35","slug":"ein-segeltorn-von-europa-in-die-karibik-per-katamaran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.travelslowly.de\/?p=3030","title":{"rendered":"Von Europa in die Karibik per Katamaran. Ein Segelt\u00f6rn"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Erste-Steuerversuche-bei-Sonnenschein-Atlantik-2018_zensiert-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3091\" width=\"840\" height=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Erste-Steuerversuche-bei-Sonnenschein-Atlantik-2018_zensiert-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Erste-Steuerversuche-bei-Sonnenschein-Atlantik-2018_zensiert-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Erste-Steuerversuche-bei-Sonnenschein-Atlantik-2018_zensiert-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Erste-Steuerversuche-bei-Sonnenschein-Atlantik-2018_zensiert-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Erste-Steuerversuche-bei-Sonnenschein-Atlantik-2018_zensiert-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Erste-Steuerversuche-bei-Sonnenschein-Atlantik-2018_zensiert-850x567.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Erste-Steuerversuche-bei-Sonnenschein-Atlantik-2018_zensiert-24x16.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Erste-Steuerversuche-bei-Sonnenschein-Atlantik-2018_zensiert-36x24.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Erste-Steuerversuche-bei-Sonnenschein-Atlantik-2018_zensiert-48x32.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption><em>Erste Segelversuche bei Sonnenschein, Atlantik, 2018. Foto: Nikolaus Ricken.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Einmal \u00fcber den Atlantik segeln &#8211; vom s\u00fcdlichen Zipfel Europas bis in die Karibik! Das klingt wie eine wilde Tr\u00e4umerei, die vielen Menschen in den K\u00f6pfen herumschwirrt. Aber die wenigsten setzen solche Gedankenspiele in die Realit\u00e4t um. Die zwei Studienkollegen Niko und Nicklas haben es tats\u00e4chlich gewagt. Der dreiw\u00f6chiger Segelt\u00f6rn in die Karibik war nur ein kleiner Teil ihrer spektakul\u00e4ren Reise. Niko, der mir von den Abenteuern berichtete, k\u00f6nnte sicherlich ein ganzes Buch mit den Ausf\u00fchrungen f\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p>Er und Nicklas haben sich w\u00e4hrend ihres Studiums in Freiburg kennengelernt. Nicklas arbeitete damals in einer Fahrradwerkstatt und steckte Niko mit seiner Begeisterung f\u00fcr das Radfahren an. Ihre erste gemeinsame Reise, die r\u00fcckblickend wie ein Testlauf f\u00fcr das, was noch kommen sollte, scheint, f\u00fchrte die beiden nach Irland. Nachdem sie mit dem Zug \u00fcber Nordfrankreich nach Gro\u00dfbritannien fuhren, setzten sie mit der F\u00e4hre nach Irland \u00fcber. Die gr\u00fcne Insel fuhren sie dann ein Monat mit dem Rad ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Im September 2018, einige Jahre nach ihrer Studienzeit, war der Abenteuerdurst wieder geweckt und die zwei Freunde starteten auf eine weitere gemeinsame Reise. Dieses Mal sollte es l\u00e4nger, weiter und ungeplanter, als die Irlandreise werden. Als Hauptfortbewegungsmittel diente erneut das Rad. Von Kehl, nahe an der franz\u00f6sischen Grenze, fuhren die zwei nach Offenburg, \u00fcber die Taiz\u00e9-Gemeinschaft und die Stadt Montpellier in Frankreich bis nach Barcelona in Spanien. Nachdem die beiden von dort mit der F\u00e4hre nach Mallorca gefahren waren, ging das eigentliche Vorhaben los: Ziel war es, ohne Flugzeug, mit einem Schiff nach S\u00fcdamerika \u00fcberzusetzen. Am besten als Crewmitglieder, indem Arbeit gegen \u00dcberfahrt getauscht w\u00fcrde. Hierf\u00fcr musste nur noch eine geeignete Mitfahrgelegenheit gefunden werden. Die Monate von November bis Januar eignen sich f\u00fcr eine Atlantik-\u00dcberquerung am besten, da die Passatwinde dann unterst\u00fctzend wirken. Aber wie es so oft ist: \u201eEinfacher gesagt, als getan.\u201c, wie ich von Niko erfuhr.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Fast-am-Gipfel-Teide-auf-Teneriffa-Nov.-2018-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3036\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Fast-am-Gipfel-Teide-auf-Teneriffa-Nov.-2018-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Fast-am-Gipfel-Teide-auf-Teneriffa-Nov.-2018-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Fast-am-Gipfel-Teide-auf-Teneriffa-Nov.-2018-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Fast-am-Gipfel-Teide-auf-Teneriffa-Nov.-2018-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Fast-am-Gipfel-Teide-auf-Teneriffa-Nov.-2018-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Fast-am-Gipfel-Teide-auf-Teneriffa-Nov.-2018-850x638.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Fast-am-Gipfel-Teide-auf-Teneriffa-Nov.-2018-24x18.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Fast-am-Gipfel-Teide-auf-Teneriffa-Nov.-2018-36x27.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Fast-am-Gipfel-Teide-auf-Teneriffa-Nov.-2018-48x36.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Fast am Gipfel, Vulkan Teide auf Teneriffa, November 2018.<\/em> <em>Foto: Nikolaus Ricken.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Etappenziel-Mallorca-Dec.-2018-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3037\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Etappenziel-Mallorca-Dec.-2018-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Etappenziel-Mallorca-Dec.-2018-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Etappenziel-Mallorca-Dec.-2018-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Etappenziel-Mallorca-Dec.-2018-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Etappenziel-Mallorca-Dec.-2018-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Etappenziel-Mallorca-Dec.-2018-850x478.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Etappenziel-Mallorca-Dec.-2018-24x14.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Etappenziel-Mallorca-Dec.-2018-36x20.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Etappenziel-Mallorca-Dec.-2018-48x27.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Etappenziel Mallorca, Dezember 2018.<\/em> <em>Foto: Nikolaus Ricken.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Wie habt ihr euer Boot denn letztlich gefunden?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es war wirklich schwer ein Boot f\u00fcr die \u00dcberfahrt zu finden. Es gibt zwar einige Webseiten, auf denen Skipper nach Crew-Mitgliedern suchen, wie z.B. <a href=\"http:\/\/www.handgegenkoje.de\" data-type=\"URL\" data-id=\"http:\/\/www.handgegenkoje.de\">handgegenkoje.de<\/a> oder <a href=\"http:\/\/www.findacrew.net\">findacrew.net<\/a>. Aber zu dem Zeitpunkt, an dem wir eine \u00dcberfahrtsm\u00f6glichkeit suchten, gab es kein passendes Angebot. Nur durch eine Bekanntschaft des Gro\u00dfcousins von Nicklas, den wir auf Mallorca besuchten, kamen wir letztlich an unseren Skipper. Manfred (Name ge\u00e4ndert) war ein deutscher Segellehrer, der mit seinem Katamaran \u00fcber den Atlantik segeln wollte, und noch Besatzungsmitglieder suchte. Es sind einige Personen n\u00f6tig, um den Radar alle 24 Stunden des Tages im Blick zu behalten, sodass im Notfall jemand reagieren kann. Auch war die \u00dcberfahrt leider nicht komplett durch unsere Mitarbeit finanzierbar, wie unser urspr\u00fcnglicher Wunsch war. Pro Person zahlten wir 1.300 Euro, was auch die Verpflegung beinhaltete. Andererseits zahlen andere Menschen so viel f\u00fcr einen All-Inclusive-Urlaub. Da denke ich, waren wir mit unserem Segelt\u00f6rn weit besser bedient.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie viele und welche Personen waren an Bord?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir waren zu f\u00fcnft auf dem Katamaran, alles M\u00e4nner. Die anderen waren interessanterweise merklich \u00e4lter, zwischen 45 und 65 Jahre alt, w\u00e4hrend Nicklas und ich mit unseren 30 Jahren die j\u00fcngsten Besatzungsmitglieder waren. Neben unserem Skipper Manfred waren noch ein Schweizer und ein Deutscher aus dem Ruhrgebiet an Bord. Mit Frauen an Bord w\u00e4re die Reise sicherlich anders gewesen. Ein lustiger Fun Fact: Single-Frauen werden am liebsten auf solche Segelreisen mitgenommen. Danach kommen Paare, und dann Single-M\u00e4nner. Wahrscheinlich liegt das daran, dass sich die M\u00e4nner bei Single-Frauen Chancen ausmalen. Bei Paaren stellt sich die Frage nach der Verf\u00fcgbarkeit der Frau gar nicht erst. Hier ist der Vorteil eventuell, dass ein Paar sich emotional unterst\u00fctzt. Das hei\u00dft, wenn es Probleme gibt, k\u00fcmmern die zwei Personen sich umeinander und sind in dieser Hinsicht versorgt. Ich denke, ob Mann oder Frau ist gar nicht so ausschlaggebend. Weit wichtiger ist, was es f\u00fcr eine Person ist, die da an Bord geht. Wie sie mit Problemen umgeht, wie stabil sie psychisch ist.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Radelspas-in-Frankreich-Irgendwo-in-Frankreich-Okt.-2018-1024x576.jpg\" alt=\"This image has an empty alt attribute; its file name is Radelspas-in-Frankreich-Irgendwo-in-Frankreich-Okt.-2018-1024x576.jpg\"\/><figcaption><em>Radelspa\u00df in Frankreich, Oktober 2018. Foto: Nikolaus Ricken.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-in-den-Caves-Teneriffe-2018_lr2-1024x402.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3046\" width=\"840\" height=\"329\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-in-den-Caves-Teneriffe-2018_lr2-1024x402.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-in-den-Caves-Teneriffe-2018_lr2-300x118.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-in-den-Caves-Teneriffe-2018_lr2-768x301.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-in-den-Caves-Teneriffe-2018_lr2-1536x603.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-in-den-Caves-Teneriffe-2018_lr2-2048x804.jpg 2048w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-in-den-Caves-Teneriffe-2018_lr2-850x334.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-in-den-Caves-Teneriffe-2018_lr2-24x9.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-in-den-Caves-Teneriffe-2018_lr2-36x14.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-in-den-Caves-Teneriffe-2018_lr2-48x19.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption><em>Zu Gast in den Caves, Teneriffa, Dezember 2018. Foto: Nikolaus Ricken.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Was war die Motivation der anderen M\u00e4nner f\u00fcr den Segelt\u00f6rn?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die drei anderen M\u00e4nner standen an ganz anderen Punkten in ihrem Leben. Das hat sich auch in ihrer Motivation f\u00fcr die Reise widergespiegelt. Keiner von ihnen wollte die Karibik erreichen, um die Kultur dort kennenzulernen, ferne Orte zu erkunden oder weiterzureisen. Es waren vielmehr Gr\u00fcnde pers\u00f6nlicher Art. Sie brauchten Zeit f\u00fcr sich, wollten beispielsweise wichtige Lebensentscheidungen treffen. Das hatte dann mit der Partnerschaft zu tun, tiefen Entscheidungen zu Familie und den n\u00e4chsten Schritten im Leben. Es ging darum, aus dem Alltag auszutreten und in eine Art Isolation zu kommen, abgeschirmt von den Dingen, mit denen man sich t\u00e4glich befasst, weg von den \u00fcblichen Einfl\u00fcssen. \u00d6kologische Gr\u00fcnde spielten bei ihnen keine Rolle. F\u00fcr meinen Kumpel Nicklas war das aber einer der Hauptbeweggr\u00fcnde f\u00fcr die Segelreise. Er hat sich schon lange gegen das Fliegen entschieden und vermeidet Flugzeuge so gut es geht. Er w\u00fcrde nur in Notsituationen oder einem pl\u00f6tzlichen Todesfall in den Flieger steigen. Aus seinem \u00f6kologischen Bewusstsein entstand letztlich unser Abenteuergedanke: Wie k\u00f6nnen wir auf einen anderen Kontinent gelangen ohne zu fliegen?!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Seid ihr miteinander auf dem Katamaran gut klargekommen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend unserer Reise war die Stimmung gut, aber trotzdem sind keine bleibenden Freundschaften entstanden. &nbsp;Insgesamt w\u00fcrde ich sagen, eine Segelgemeinschaft funktioniert gut, wenn Menschen offen daf\u00fcr sind, auf kleinem Raum zu leben und Kompromisse einzugehen. Auch sollten sie an den anderen interessiert sein und sich nicht abschotten. Dann kann ein Segelt\u00f6rn Spa\u00df machen. Was bei unserer Reise jedoch f\u00fcr Spannungen sorgte, waren unterschiedliche politische Ausrichtungen. Die Meinung unseres Skippers Manfred war in Bezug auf Fl\u00fcchtlinge und Migration sehr weit von unserer Position entfernt. Es kamen S\u00e4tze, wie: \u201eIch bin ja kein Nazi, aber\u2026\u201c. Das hat sich bereits herauskristallisiert, bevor wir in See gestochen sind. Eigentlich w\u00fcrde ich pers\u00f6nlich solchen Menschen aus dem Weg gehen. Nicklas und ich haben dann vorab dar\u00fcber diskutiert, ob wir mit einer Person, die so anders denkt, so eng reisen m\u00f6chten \u2013 und uns auch in eine Abh\u00e4ngigkeit begeben. Mit Manfred haben wir ebenfalls gesprochen und unsere Haltung zum Thema dargelegt. Gemeinsam haben wir dann beschlossen, dass wir das Thema meiden. Das klappte zwar nicht hundertprozentig, da es immer im Raum schwebte. Dennoch blieb Umgang respektvoll und wir konnten miteinander in einem gesitteten Rahmen kommunizieren. Au\u00dferdem bedeutet eine andere politische Meinung auch nicht, dass alles schlecht ist, an der anderen Person. Manfred hatte wahnsinnige Qualit\u00e4ten in bestimmten Bereichen, wie Spezialwissen zur Navigation mit Sternen. Das hat er auch weitergegeben. Er hat viel erkl\u00e4rt, was f\u00fcr uns sehr spannend und bereichernd war.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Endlose-Weite-Atlantik-Dez.-2018-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3045\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Endlose-Weite-Atlantik-Dez.-2018-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Endlose-Weite-Atlantik-Dez.-2018-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Endlose-Weite-Atlantik-Dez.-2018-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Endlose-Weite-Atlantik-Dez.-2018-1-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Endlose-Weite-Atlantik-Dez.-2018-1-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Endlose-Weite-Atlantik-Dez.-2018-1-850x567.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Endlose-Weite-Atlantik-Dez.-2018-1-24x16.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Endlose-Weite-Atlantik-Dez.-2018-1-36x24.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Endlose-Weite-Atlantik-Dez.-2018-1-48x32.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Endlose Weite, Atlantik, Dezember 2018. Foto: Nikolaus Ricken.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Der-freudige-Fang-Atlantik-Dez-2018-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3041\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Der-freudige-Fang-Atlantik-Dez-2018-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Der-freudige-Fang-Atlantik-Dez-2018-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Der-freudige-Fang-Atlantik-Dez-2018-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Der-freudige-Fang-Atlantik-Dez-2018-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Der-freudige-Fang-Atlantik-Dez-2018-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Der-freudige-Fang-Atlantik-Dez-2018-850x638.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Der-freudige-Fang-Atlantik-Dez-2018-24x18.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Der-freudige-Fang-Atlantik-Dez-2018-36x27.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Der-freudige-Fang-Atlantik-Dez-2018-48x36.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Ein freudiger Fang, Atlantik, Dezember 2018. Foto: Nikolaus Ricken.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Welche Stationen gab es w\u00e4hrend der Reise?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es gab noch einige Stationen, bevor der Segelt\u00f6rn \u00fcberhaupt losging, denn der startete nicht auf Mallorca, sondern auf Teneriffa. Nicklas und ich verkauften erst einmal unsere Fahrr\u00e4der auf Mallorca. Dann nahmen wir eine F\u00e4hre nach Valenica, den Zug nach Cadiz und eine weitere F\u00e4hre auf die Kanarischen Inseln. Bereits auf der dreit\u00e4gigen \u00dcberfahrt nach Teneriffa lernten wir lustige Menschen kennen, die auf der Insel in H\u00f6hlen am Strand lebten. Die haben uns zu sich eingeladen und wir haben einige Tage mit ihnen verbracht. Auch sind wir auf den Vulkan Teide gestiegen und haben dort wild gecampt. Manfred lag zu dem Zeitpunkt schon mit dem Katamaran im Hafen. Wir haben ihn dann vier Tage vor der Reise schon bei den Vorbereitungen, das Boot f\u00fcr die lange Seereise in Stand zu bringen, unterst\u00fctzt. Da war vor allen Dingen viel einzukaufen, denn f\u00fcnf Personen f\u00fcr drei Wochen auf hoher See ben\u00f6tigen ganz sch\u00f6n viel Nahrungsmittel und Wasser. Wir hatten dann zwar auch eine Wasseraufbereitungsanlage dabei, die Salzwasser in Trinkwasser umwandelte. Aber abgef\u00fclltes Wasser wurde trotzdem ben\u00f6tigt. Am 18. November 2018 ging der Segelt\u00f6rn dann los. Nach knapp drei Wochen sind wir in St. Lucia, einem Inselstaat in der Karibik, angekommen. Im Anschluss sind wir um die Insel Martinique gesegelt, die auf Grund der Kolonialgeschichte zu Frankreich geh\u00f6rt. Dort stiegen wir dann von Bord.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was gab es in der Zeit auf dem Katamaran f\u00fcr euch zu tun?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich hatte meine Ukulele und Mundharmonika dabei, weshalb ich viel Zeit an Bord mit Musikmachen verbracht habe. Nicklas hat sich sehr viel mit Dehn- und Fitness\u00fcbungen besch\u00e4ftigt. Auch haben wir ganz sch\u00f6n oft Karten gespielt. Vor der Reise hatten wir nicht viel dar\u00fcber nachgedacht, was der Trip mit unserer Freundschaft macht. Wir kannten uns bis dato immerhin acht Jahre. Die anderen meinten, sie w\u00fcrden nicht mit ihrem besten Kumpel an Bord gehen, weil teilweise Freundschaften daran kaputtgehen. Unsere hat es allerdings gut \u00fcberstanden. Ansonsten waren wir in einem durchg\u00e4ngigen Schichtsystem eingeteilt. Alle sechs Stunden hatte man eine zweist\u00fcndige Schicht zu leisten. Das bedeutet in 24 Stunden hatte man drei Mal Schicht, denn auch nachts muss ja die Fahrtrichtung eingehalten werden. Neben der Richtung musste man au\u00dferdem Ausschau halten: einerseits nach gro\u00dfen Schiffen oder auch verloren gegangene Container. Diese werden nicht vom Radar registriert und k\u00f6nnen bei Kollision zu schweren Sch\u00e4den am Boot f\u00fchren. Sie schwimmen meist nur knapp unter der Wasseroberfl\u00e4che, da die auf Grund der guten Versiegelung Luft beinhalten und oben treiben. Das Boot f\u00e4hrt durchg\u00e4ngig 24 Stunden ungef\u00e4hr 14 km\/h in die vorgegebene Richtung. Irgendwann ist mir der Vergleich zum Fahrrad gekommen, denn mit dem Rad w\u00e4re man ungef\u00e4hr genauso schnell unterwegs. Wir sind quasi im Fahrradtempo \u00fcber den Atlantik gefahren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Die-Crew-am-Ziel-Martinique-Dez.-2018_small_zensiert-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3086\" width=\"840\" height=\"560\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Die-Crew-am-Ziel-Martinique-Dez.-2018_small_zensiert-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Die-Crew-am-Ziel-Martinique-Dez.-2018_small_zensiert-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Die-Crew-am-Ziel-Martinique-Dez.-2018_small_zensiert-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Die-Crew-am-Ziel-Martinique-Dez.-2018_small_zensiert-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Die-Crew-am-Ziel-Martinique-Dez.-2018_small_zensiert-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Die-Crew-am-Ziel-Martinique-Dez.-2018_small_zensiert-850x567.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Die-Crew-am-Ziel-Martinique-Dez.-2018_small_zensiert-24x16.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Die-Crew-am-Ziel-Martinique-Dez.-2018_small_zensiert-36x24.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/03\/Die-Crew-am-Ziel-Martinique-Dez.-2018_small_zensiert-48x32.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption><em>Die Crew am Hafen, Dezember 2018. Foto: Nikolaus Ricken.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Kakaoernte-im-Dschungel-Guadeloupe-Jan.-2019-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3051\" width=\"840\" height=\"472\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Kakaoernte-im-Dschungel-Guadeloupe-Jan.-2019-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Kakaoernte-im-Dschungel-Guadeloupe-Jan.-2019-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Kakaoernte-im-Dschungel-Guadeloupe-Jan.-2019-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Kakaoernte-im-Dschungel-Guadeloupe-Jan.-2019-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Kakaoernte-im-Dschungel-Guadeloupe-Jan.-2019-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Kakaoernte-im-Dschungel-Guadeloupe-Jan.-2019-850x478.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Kakaoernte-im-Dschungel-Guadeloupe-Jan.-2019-24x14.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Kakaoernte-im-Dschungel-Guadeloupe-Jan.-2019-36x20.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Kakaoernte-im-Dschungel-Guadeloupe-Jan.-2019-48x27.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption><em>Kakaoernte im Dschungel, Guadeloupe, Januar 2019. Foto: Nikolaus Ricken.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Was hat euch besonders an der Segelreise gefallen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Faszinierend waren die Extreme: Einerseits die Sch\u00f6nheit des Ozeans, wie die Meereslebewesen. Beispielsweise gab es fliegende Fische bei Nacht, die dann auf Deck landeten, weil sie vom Licht angezogen wurden. Wir haben auch immer wieder Delfine gesehen und auch Wale sind einmal unter dem Boot durchgeschwommen. Das war ein wunderbares Erlebnis, so nah an der Natur zu sein und auch die unendliche Weite des Meeres zu sp\u00fcren. Auch waren die N\u00e4chte sehr besonders: tiefe Dunkelheit bei klarem Sternenhimmel und ruhiger See. So einen Ort vergisst du nie mehr. Als Kontrastprogramm gab es die St\u00fcrme, die einen im Bett hin und her schleuderten. Ich bin dabei aber nicht einmal aufgewacht, weil ich durch das Schichtsystem so ersch\u00f6pft war. Da habe ich einfach durchgeschlafen. Nicklas hat mir berichtet, es sei ein Wunder, dass es mich nicht aus der Koje geworfen hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie ging es nach dem Segelt\u00f6rn von Martinique aus weiter?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Von Martinique haben wir eine F\u00e4hre nach Guadeloupe genommen. Auf der Insel haben wir einen ganzen Monat verbracht, weil zuf\u00e4llig ein Freud von uns dort sein Erasmus-Semester verbrachte. Er wohnte dort mit vier anderen Studenten in einem Haus, wo wir ebenfalls unterkamen. Die Zeit dort haben wir einfach genossen. Wir waren viel Angeln, haben Volleyball gespielt, aber auch in einem Hostel als Volunteers gearbeitet (\u00fcber die Plattform <a href=\"https:\/\/www.workaway.info\/de\">Workaway<\/a>). Weihnachten und Silvester haben wir ebenfalls auf Guadeloupe gefeiert. Das spannendste Abenteuer war eine Insel-Umwanderung, die wir gemeinsam unternommen haben. Nur eine Seite der tropischen Insel ist bev\u00f6lkert, die andere Seite ist ein wilder Nationalpark. Das gef\u00e4hrlichste Tier der Insel ist der giftige Hundertf\u00fc\u00dfer. Wir haben die Unternehmung trotz der wenigen gef\u00e4hrlichen Tiere untersch\u00e4tzt: wir hatten mit viel mehr Bev\u00f6lkerung, und damit Zugang zu Nahrung und Frischwasser, gerechnet. Irgendwann sind uns bei der Wanderung die Vorr\u00e4te ausgegangen und wir mussten erfinderisch werden. Beispielsweise haben wir Kochbananen von den Plantagen geklaut, haben Fische und Heuschrecken gefangen. Aus diesen Zutaten konnten wir wirklich gutes Essen zubereiten. Solche Geschichten klingen im Nachhinein immer lustig und abenteuerlich, sind in dem Moment aber auch hart. Zum Beispiel werden die M\u00fccken immer aggressiver, je tropischer und abgelegener ein Ort ist. Die M\u00fccken waren eigentlich am schlimmsten. Ansonsten haben wir auf der Insel tolle Erfahrungen gesammelt. Die Flora und Fauna war total interessant und abwechslungsreich. \u00dcberall gab es sch\u00f6ne Wasserf\u00e4lle und wir konnten auch viel schnorcheln gehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mit-dem-Klapprad-durch-die-Wuste-Peru-Marz-2019_sm-1024x577.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3054\" width=\"840\" height=\"473\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mit-dem-Klapprad-durch-die-Wuste-Peru-Marz-2019_sm-1024x577.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mit-dem-Klapprad-durch-die-Wuste-Peru-Marz-2019_sm-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mit-dem-Klapprad-durch-die-Wuste-Peru-Marz-2019_sm-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mit-dem-Klapprad-durch-die-Wuste-Peru-Marz-2019_sm-1536x865.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mit-dem-Klapprad-durch-die-Wuste-Peru-Marz-2019_sm-850x479.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mit-dem-Klapprad-durch-die-Wuste-Peru-Marz-2019_sm-24x14.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mit-dem-Klapprad-durch-die-Wuste-Peru-Marz-2019_sm-36x20.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mit-dem-Klapprad-durch-die-Wuste-Peru-Marz-2019_sm-48x27.jpg 48w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Mit-dem-Klapprad-durch-die-Wuste-Peru-Marz-2019_sm.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption><em>Mit dem Klapprad durch die W\u00fcste, Peru, M\u00e4rz 2019. Foto: Nikolaus Ricken.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Morgentliche-Begegnung-In-den-Anden-2019-Peru-brighter-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3057\" width=\"840\" height=\"630\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Morgentliche-Begegnung-In-den-Anden-2019-Peru-brighter-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Morgentliche-Begegnung-In-den-Anden-2019-Peru-brighter-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Morgentliche-Begegnung-In-den-Anden-2019-Peru-brighter-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Morgentliche-Begegnung-In-den-Anden-2019-Peru-brighter-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Morgentliche-Begegnung-In-den-Anden-2019-Peru-brighter-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Morgentliche-Begegnung-In-den-Anden-2019-Peru-brighter-850x638.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Morgentliche-Begegnung-In-den-Anden-2019-Peru-brighter-24x18.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Morgentliche-Begegnung-In-den-Anden-2019-Peru-brighter-36x27.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Morgentliche-Begegnung-In-den-Anden-2019-Peru-brighter-48x36.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption><em>Morgentliche Begegnung, in den Anden, Peru, 2019. Foto: Nikolaus Ricken.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Frischer-Fisch-auf-Plastikstuhlen-Peru-2019_sm-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3056\" width=\"840\" height=\"630\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Frischer-Fisch-auf-Plastikstuhlen-Peru-2019_sm-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Frischer-Fisch-auf-Plastikstuhlen-Peru-2019_sm-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Frischer-Fisch-auf-Plastikstuhlen-Peru-2019_sm-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Frischer-Fisch-auf-Plastikstuhlen-Peru-2019_sm-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Frischer-Fisch-auf-Plastikstuhlen-Peru-2019_sm-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Frischer-Fisch-auf-Plastikstuhlen-Peru-2019_sm-850x638.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Frischer-Fisch-auf-Plastikstuhlen-Peru-2019_sm-24x18.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Frischer-Fisch-auf-Plastikstuhlen-Peru-2019_sm-36x27.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Frischer-Fisch-auf-Plastikstuhlen-Peru-2019_sm-48x36.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px\" \/><figcaption><em>Frischer Fisch auf Plastikst\u00fchlen, Peru, 2019. Foto: Nikolaus Ricken.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><strong>Welche Stationen kamen nach dem langen Inselaufenthalt?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf Guadeloupe haben sich die Wege von Nicklas und mir getrennt. Nicklas hat sich auf einem Containerschiff eingebucht und ist nach Rotterdam in die Niederlande zur\u00fcckgefahren. Er kam dann Anfang Februar 2019 wieder in Europa an. Seine Linie, nicht zu fliegen, hat er also durchgezogen \u2013 aber das hat auch seinen Preis. Ein Flug h\u00e4tte 350 Euro gekostet. Er war hingegen sechs Wochen auf dem Frachter unterwegs und hat f\u00fcr das Zimmer mit Vollverpflegung 1.800 Euro bezahlt. Verr\u00fcckt, dieser Unterschied. Da habe ich \u00fcbrigens auch einen Tipp: Im Winter sind sehr viele Kreuzfahrtschiffe in der Karibik unterwegs. Im Fr\u00fchling fahren sie dann zur\u00fcck nach Europa und bieten g\u00fcnstige Zimmer inkl. Verpflegung f\u00fcr z.B. 600 Euro zur \u00dcberfahrt an. Die Kreuzfahrturlauber*innen fliegen die Strecke meist zur\u00fcck, da die Atlantik\u00fcberquerung f\u00fcr sie unattraktiv ist. Ich selbst bin nach dem Abschied von Nicklas noch vier Monate alleine mit dem Rad durch S\u00fcdamerika gefahren \u2013 von Lima in Peru bis nach Medell\u00edn in Kolumbien. Erst danach bin ich wieder nach Deutschland zur\u00fcckgekehrt, leider mit dem Flugzeug, da keine andere R\u00fcckreise m\u00f6glich war.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie war es wieder zur\u00fcck in Deutschland zu sein?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als ich im Juli 2019 in die Heimat zur\u00fcckkam, war mein Reisedurst ges\u00e4ttigt und ich hatte Lust meinen \u201eRucksack\u201c abzulegen. Erstaunlicherweise war ich ziemlich schnell wieder im Arbeitsrhythmus. Da ich Geld ben\u00f6tigte, habe ich mir einen Job gesucht und bin bei meinem Bruder in Freiburg untergekommen. Zeit zum Reflektieren nahm ich mir keine, aber damit ging es mir richtig gut.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hast du etwas gelernt durch die Reise?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf die Segelreise nach S\u00fcdamerika haben Nicklas und ich uns schon versucht vorzubereiten. Beispielsweise haben wir Spanisch gepaukt, sogar als wir noch in Frankreich mit dem Rad unterwegs waren. F\u00fcr Nicklas waren die Vokabeln letztlich irrelevant, weil er nach der Karibik zur\u00fcckfuhr. Wir haben au\u00dferdem einen Segelkurs inklusive den Segelschein f\u00fcr Binnengew\u00e4sser auf dem Bodensee gemacht \u2013 mit viel Theorie und Dreipunkt-Navigation. Der Kurs hat f\u00fcr die tats\u00e4chliche \u00dcberfahrt nicht viel gebracht, war aber dennoch sehr sch\u00f6n, weil wir ein Gef\u00fchl f\u00fcr das Segeln entwickelt haben. Ich w\u00fcrde sagen, nach zwei Tagen auf hoher See, hat man diese Grundlagen auch intus. Im besten Fall steht einem, wie uns, ein erfahrener Skipper zur Seite, der einem die Grundlagen zeigt. Interessanterweise ben\u00f6tigt man auch keinen Segelschein, um den Atlantik zu \u00fcberqueren. Im Grunde muss sich eine Person nur ein Boot kaufen oder leihen, es ins Wasser setzen und in See stechen mit dem Ziel: \u201eIch fahr\u2018 nach Martinique.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Schlafplatz-auf-dem-Schulhof-Ecuador-2019_sm-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3060\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Schlafplatz-auf-dem-Schulhof-Ecuador-2019_sm-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Schlafplatz-auf-dem-Schulhof-Ecuador-2019_sm-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Schlafplatz-auf-dem-Schulhof-Ecuador-2019_sm-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Schlafplatz-auf-dem-Schulhof-Ecuador-2019_sm-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Schlafplatz-auf-dem-Schulhof-Ecuador-2019_sm-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Schlafplatz-auf-dem-Schulhof-Ecuador-2019_sm-850x638.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Schlafplatz-auf-dem-Schulhof-Ecuador-2019_sm-24x18.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Schlafplatz-auf-dem-Schulhof-Ecuador-2019_sm-36x27.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Schlafplatz-auf-dem-Schulhof-Ecuador-2019_sm-48x36.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Schlafplatz auf dem Schulhof, Ecuador, 2019. Foto: Nikolaus Ricken.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-im-Unterricht-Chachapoyas-in-Peru-Feb.-2019_sm-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3058\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-im-Unterricht-Chachapoyas-in-Peru-Feb.-2019_sm-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-im-Unterricht-Chachapoyas-in-Peru-Feb.-2019_sm-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-im-Unterricht-Chachapoyas-in-Peru-Feb.-2019_sm-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-im-Unterricht-Chachapoyas-in-Peru-Feb.-2019_sm-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-im-Unterricht-Chachapoyas-in-Peru-Feb.-2019_sm-850x638.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-im-Unterricht-Chachapoyas-in-Peru-Feb.-2019_sm-24x18.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-im-Unterricht-Chachapoyas-in-Peru-Feb.-2019_sm-36x27.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-im-Unterricht-Chachapoyas-in-Peru-Feb.-2019_sm-48x36.jpg 48w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Zu-Gast-im-Unterricht-Chachapoyas-in-Peru-Feb.-2019_sm.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Z<em>u Gast im Unterricht, Chachapoyas in Peru, Februar 2019. Foto: Nikolaus Ricken.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Notunterkuft-in-Bushalte-Ecuador-2019-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3059\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Notunterkuft-in-Bushalte-Ecuador-2019-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Notunterkuft-in-Bushalte-Ecuador-2019-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Notunterkuft-in-Bushalte-Ecuador-2019-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Notunterkuft-in-Bushalte-Ecuador-2019-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Notunterkuft-in-Bushalte-Ecuador-2019-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Notunterkuft-in-Bushalte-Ecuador-2019-850x638.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Notunterkuft-in-Bushalte-Ecuador-2019-24x18.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Notunterkuft-in-Bushalte-Ecuador-2019-36x27.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Notunterkuft-in-Bushalte-Ecuador-2019-48x36.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Notunterkuft in einer Bushaltestelle, Ecuador, 2019<\/em>.<em> Foto: Nikolaus Ricken.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Interview von <a href=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/?page_id=199\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/?page_id=199\">Anika Neugart.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einmal \u00fcber den Atlantik segeln &#8211; vom s\u00fcdlichen Zipfel Europas bis in die Karibik! Das klingt wie eine wilde Tr\u00e4umerei, die vielen Menschen in den K\u00f6pfen herumschwirrt. Aber die wenigsten setzen solche Gedankenspiele in die Realit\u00e4t um. Die zwei Studienkollegen Niko und Nicklas haben es tats\u00e4chlich gewagt. Der dreiw\u00f6chiger Segelt\u00f6rn in die Karibik war nur&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[84],"tags":[183,205,119,123,293,111,291,285],"class_list":["post-3030","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-reiseberichte","tag-deutschland","tag-europa","tag-fahrrad","tag-individualreise","tag-karibik","tag-langzeitreise","tag-segeln","tag-suedamerika"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3030","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=3030"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3030\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3103,"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/3030\/revisions\/3103"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=3030"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=3030"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.travelslowly.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=3030"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}