{"id":2358,"date":"2021-07-23T14:39:27","date_gmt":"2021-07-23T14:39:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.travelslowly.de\/?p=2358"},"modified":"2023-08-30T13:40:04","modified_gmt":"2023-08-30T13:40:04","slug":"overtourism-die-tourists-go-home-und-fuck-airbnb-bewegung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.travelslowly.de\/?p=2358","title":{"rendered":"Overtourism \u2013 Die Tourists Go Home- und Fuck AirBnB-Bewegung"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"681\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/1024px-Little_Venice_quay_flooded_with_tourists._Mykonos_island._Cyclades_Agean_Sea_Greece-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2359\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/1024px-Little_Venice_quay_flooded_with_tourists._Mykonos_island._Cyclades_Agean_Sea_Greece-1.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/1024px-Little_Venice_quay_flooded_with_tourists._Mykonos_island._Cyclades_Agean_Sea_Greece-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/1024px-Little_Venice_quay_flooded_with_tourists._Mykonos_island._Cyclades_Agean_Sea_Greece-1-768x511.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/1024px-Little_Venice_quay_flooded_with_tourists._Mykonos_island._Cyclades_Agean_Sea_Greece-1-850x565.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/1024px-Little_Venice_quay_flooded_with_tourists._Mykonos_island._Cyclades_Agean_Sea_Greece-1-24x16.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/1024px-Little_Venice_quay_flooded_with_tourists._Mykonos_island._Cyclades_Agean_Sea_Greece-1-36x24.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/1024px-Little_Venice_quay_flooded_with_tourists._Mykonos_island._Cyclades_Agean_Sea_Greece-1-48x32.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Klein Venedig auf Mykonos, Griechenland, 2011. Bild: <a href=\"http:\/\/mstyslav-chernov.com\/\">Mstyslav Chernov.<\/a> <\/em> <em><a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Little_Venice_quay_flooded_with_tourists._Mykonos_island.\">Quelle.<\/a><\/em> <em>Lizens: <\/em><a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/zero\/1.0\/\"><em>Creative Commons CC0 License<\/em><\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im zeitlichen Zusammenhang mit der Entstehung des Slow Travel-Trends stehen die Protestbewegungen gegen den Massentourismus. Es ist auch von \u201eOvertourism\u201c die Rede, was ein sch\u00e4dliches \u00dcberma\u00df signalisiert. 2014 entstand in Spanien, einem der beliebtesten Urlaubsorte weltweit, die Tourists Go Home-Bewegung. Barcelona hat j\u00e4hrlich rund 9 Millionen \u00dcbernachtungsg\u00e4ste, was an die Toleranzgrenze der Einheimischen st\u00f6\u00dft. Neben dem Hashtag <em><a href=\"https:\/\/twitter.com\/search?q=%23touristsgohome&amp;src=typed_query\">#touristsgohome<\/a><\/em> auf Twitter entstanden Youtube-Videos, in denen z. B. die Frage aufkam, warum es denn Touristen-Saison hei\u00dfe, wenn man nicht auf sie schie\u00dfen d\u00fcrfe. Kritisiert wurde u. a. Binge-Tourismus und der exzessive Alkoholkonsum der Besucher. Ein weiterer Faktor f\u00fcr die Unzufriedenheit der spanischen Bev\u00f6lkerung wird in den extrem hohen Mietpreisen Barcelonas vermutet. \u00dcber die Mietplattform Airbnb vermieteten viele St\u00e4dter illegal Wohnungen an Touristen. Das f\u00fchrte zu einer Verknappung auf dem Wohnungsmarkt und steigenden Mietpreisen. Dieses Problem ist \u00fcberall auf der Welt in hoch frequentierten St\u00e4dten und Regionen zu finden.<a href=\"#_ftn1\">[1]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Graffitis mit Slogans \u201eTourists Go Home\u201c und \u201eFuck Airbnb\u201c waren sp\u00e4ter auch in der italienischen Hafenstadt Venedig zu lesen. Die Einheimischen leiden dort schon lange unter dem Massentourismus. W\u00e4hrend Venedig nur etwa 50.000 Einwohner hat, wird die Stadt von rund 60.000 Touristen t\u00e4glich besucht. Diese verhalten sich teils r\u00fccksichtlos, verschmutzen die Stra\u00dfen mit M\u00fcll und fotografieren Einheimische ungefragt.<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a> Die Stadtverwaltung stellte mittlerweile Verhaltensregeln auf und bittet um einen respektvollen Besuch Venedigs. Die Regeln enthalten nicht in der Lagune zu schwimmen, die Stadt nicht in Badekleidung zu besuchen, keine Fake-Artikel zu kaufen sowie keine Liebes-Vorh\u00e4ngeschl\u00f6sser anzubringen. Auch gibt es eine App, die den Einheimischen \u00fcberf\u00fcllte Pl\u00e4tze und Stra\u00dfen anzeigt.<\/p>\n\n\n\n<p>Venedig wird dar\u00fcber hinaus regelm\u00e4\u00dfig von Kreuzfahrtschiffen angesteuert, die gr\u00f6\u00dfer sind als die h\u00f6chsten Kirchen vor Ort. Die Schiffe verschmutzen das Wasser mit \u00d6l, was auch die Holzfundamente der historischen Geb\u00e4ude besch\u00e4digt. Um einen Besucherr\u00fcckgang zu erwirken, waren daher f\u00fcr Juli 2020 bereits Eintrittsgelder f\u00fcr Tagestouristen geplant. In anderen touristischen Orten, wie Amsterdam und Paris, gibt es solche Ma\u00dfnahmen gegen Overtourism bereits in Form einer erh\u00f6hten Tourismusabgabe.<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> Das Vorhaben wurde in Venedig jedoch nicht umgesetzt. Dies lag an der \u00dcberflutung der Stadt im November 2019 und an der Covid-19-Pandemie, die zu Reiseverboten und Lockdowns im Fr\u00fchjahr 2020 f\u00fchrte.<a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a> Trotz Protesten der Einheimischen legten Kreuzfahrtschiffe ab Juni 2020 wieder in Venedig an. Es schien als habe sich nichts ge\u00e4ndert \u2013 bis nun im Juli 2021 ein Einfahrtsverbot f\u00fcr Kreuzfahrtschiffe entschieden wurde, nicht durch die Stadt Venedig, sondern durch die italienische Regierung. Die Politiker sehen darin einen wichtigen Schritt, um die Lagunenstadt zu sch\u00fctzen und zu erhalten. Sie reagieren dabei auf den Vorschlag der Unesco, Venedig auf die Negativ-Liste des gef\u00e4hrdeten Welterbes zu setzen. Das Verbot gilt ab 01. August 2021.<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Venezia_nel_caos.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2371\" width=\"839\" height=\"630\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Venezia_nel_caos.jpg 640w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Venezia_nel_caos-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Venezia_nel_caos-24x18.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Venezia_nel_caos-36x27.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Venezia_nel_caos-48x36.jpg 48w\" sizes=\"auto, (max-width: 839px) 100vw, 839px\" \/><figcaption><em>Alltag in Venedig, 2018. Bild: <a href=\"https:\/\/www.ttgitalia.com\">Stefano Accorsi.<\/a><\/em><a href=\"https:\/\/www.ttgitalia.com\"> <\/a><em><a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Venezia_nel_caos.jpg\">Quelle.<\/a><\/em> <em>Lizens: <\/em><a href=\"https:\/\/creativecommons.org\/publicdomain\/zero\/1.0\/\"><em>Creative Commons CC0 License<\/em><\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Neben Barcelona und Venedig sind die Reisedestinationen Mallorca und Dubrovnik, die Insel Santorin sowie S\u00fcdostasien vom \u00dcber-Tourismus betroffen. Auf Mallorca wurden wegen des \u201eSauftourismus\u2019\u201c bereits harte Anstandsregeln und ein Verbot f\u00fcr Ferienwohnungen in Palma eingef\u00fchrt. Die Insel strebt nun einen sanften, familienfreundlichen Tourismus an. Die kroatische Hafenstadt Dubrovnik wurde durch <em>Game of Thrones<\/em> weltber\u00fchmt. In der Serie dienten die mittelalterlichen Gassen h\u00e4ufig als authentische Kulisse. Seither wird die Stadt von Touristen \u00fcberrannt und ringt um den Erhalt des mittelalterlichen Flairs. Die griechische Insel Santorin leidet, wie Venedig, vor allem wegen Kreuzfahrtschiffen unter Touristenmassen. Besonders der Ort Oia, in dem sich wei\u00dfe H\u00e4user mit blauen Fensterl\u00e4den an den Hang schmiegen, ist hochfrequentiert. Mittlerweile wohnen kaum mehr Einheimische in der Ortschaft. Sie k\u00f6nnen sich die hohen Mieten nicht mehr leisten. Der Ort besteht fast ausschlie\u00dflich aus Gasth\u00e4usern, Hotels, Souvenirshops und Caf\u00e9s. In S\u00fcdostasien leidet das \u00d6kosystem unter den Touristen. Bekanntestes Beispiel ist die thail\u00e4ndische Insel Kho Phi Phi, deren Maya Bucht durch den Film <em>The Beach<\/em> mit Leonardo Di Caprio ber\u00fchmt wurde. Die Bucht ist mittlerweile f\u00fcr Reisende gesperrt. Besichtigungen finden nur noch per Boot aus der Ferne statt. Auf den Philippinen wurde die Insel Boracay aus Gr\u00fcnden des Umweltschutzes f\u00fcr sechs Monate geschlossen. Nach der Wiederer\u00f6ffnung setzte der Pr\u00e4sident hier ein Limit f\u00fcr die Besucherzahl fest.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine der absurdesten Entwicklungen bez\u00fcglich Overtourism wurde 2019 publik \u2013 an einem Ort, an dem es eigentlich niemand erwartete: im nepalesischen Himalaya-Gebirge. Mit 8.848 Metern der h\u00f6chste Berg der Welt, wurde der Mount Everest fr\u00fcher nur von Extremsportlern bestiegen. Heute werden Besteigungen f\u00fcr jeden geboten, der es sich finanziell leisten kann. Die Expeditionsteams haben alle dieselbe Strategie und steigen bei gutem Wetter auf. In Folge stauen sich die Menschenmassen. Im Rekordjahr 2019 warteten an einem Tag rund 320 Menschen bis zu zwei Stunden in unmenschlicher Umgebung darauf, den Gipfel zu erreichen. Die Besteigung kostete bereits \u00fcber 300 Menschen ihr Leben \u2013 2019 waren es elf. Dies liegt vor allem an Sicherheitsm\u00e4ngeln: es werden zu viele Touristen auf den Berg gelassen und ihre Fitness sowie bergsteigerische Eignung nicht \u00fcberpr\u00fcft. Ein weiteres Problem ist der M\u00fcll. Was Bergsteiger und Sherpas mitbringen, bleibt meist im Gebirge zur\u00fcck. Viele leere Sauerstoffflaschen und die gefrorenen Verstorbenen inklusive ihrer Ausr\u00fcstung s\u00e4umen den Weg zum Gipfel.<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts der negativen Folgen des Massentourismus\u2018 ist es nicht verwunderlich, dass sich die Tourismusbranche im Wandel befindet. Immer mehr Menschen sehnen sich nach Individualit\u00e4t und Entschleunigung beim Reisen. Es ist eine Hinwendung zu Komfort und gutem Leben zu erkennen. Auch stehen Schn\u00e4ppchen- und Pauschalreisen in keinem guten Licht, wenn Reisende beginnen ihr eigenes Handeln zu hinterfragen. Slow Travel und damit bewusster und nachhaltigerTourismus, ist ein Gegenmittel f\u00fcr Overtourism. Wenn Menschen in weniger frequentierte Urlaubsdestinationen reisen, im Idealfall auch abseits der \u00fcblichen Reisezeiten, verteilen sich die Menschenmassen. In den touristischen Hotspots k\u00f6nnen Umwelt und Einheimische aufatmen, w\u00e4hrend andere Orte und Regionen vom Tourismus profitieren.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Vgl. Karyotakis, Minos-Athanasios, Martina Kiourexidou, Nikos Antonopoulos (2019): Media and YouTube Appeal in Social Movement Mobilization: The Case of Anti-Tourism Incident, In: <a href=\"https:\/\/mediawatchjournal.in\/sep19\/Media%20and%20YouTube%20Appeal%20in%20Social%20Movement%20Mobilization%20The%20Case%20of%20Anti-Tourism%20Incident.pdf\">https:\/\/mediawatchjournal.in\/sep19\/Media%20and%20YouTube%20Appeal%20in%20Social%20Movement%20Mobilization%20The%20Case%20of%20Anti-Tourism%20Incident.pdf<\/a> (22.09.2020).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Vgl. Hamm, Ingo (2018): \u201cTourists Go Home\u201d: Unsustainable tourism in Venice, In: <a href=\"https:\/\/globalhobo.com.au\/2018\/07\/02\/tourists-go-home-unsustainable-travel-in-venice\/\">https:\/\/globalhobo.com.au\/2018\/07\/02\/tourists-go-home-unsustainable-travel-in-venice\/<\/a> (22.09.2020).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Vgl. Geille, Charlotte (2020): Ab Juli 2020. Tagestouristen m\u00fcssen f\u00fcr den Besuch der Stadt Venedig Eintritt zahlen, In: <a href=\"https:\/\/www.express.de\/news\/panorama\/ab-juli-2020--tagestouristen-muessen-fuer-den-besuch-der-stadt-venedig-eintritt-zahlen-33733632\">https:\/\/www.express.de\/news\/panorama\/ab-juli-2020&#8211;tagestouristen-muessen-fuer-den-besuch-der-stadt-venedig-eintritt-zahlen-33733632<\/a> (22.09.2020).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Vgl. R\u00fcb, Matthias (2020): Die ersten Touristen kehren zur\u00fcck nach Venedig, In: <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/menschen\/wie-sieht-es-in-venedig-aus-wenn-die-ersten-touristen-zurueckkommen-16800395.html\">https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/gesellschaft\/menschen\/wie-sieht-es-in-venedig-aus-wenn-die-ersten-touristen-zurueckkommen-16800395.html<\/a> (22.09.2020).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Vgl. ARD-aktuell (2021): Addio, Kreuzfahrtschiffe!, In: <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/venedig-verbot-kreuzfahrtschiffe-101.html\">https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/venedig-verbot-kreuzfahrtschiffe-101.html<\/a> (16.07.2021).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Vgl. Uniq GmbH (2020): Overtourism und seine Folgen. Wenn Tourismus schadet \u2013 Und was jeder von uns dagegen tun kann, In: <a href=\"https:\/\/www.urlaubsguru.de\/reisemagazin\/overtourism\/\">https:\/\/www.urlaubsguru.de\/reisemagazin\/overtourism\/<\/a> (22.09.2020).<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Artikel von <a href=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/?page_id=199\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/?page_id=199\">Anika Neugart.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im zeitlichen Zusammenhang mit der Entstehung des Slow Travel-Trends stehen die Protestbewegungen gegen den Massentourismus. Es ist auch von \u201eOvertourism\u201c die Rede, was ein sch\u00e4dliches \u00dcberma\u00df signalisiert. 2014 entstand in Spanien, einem der beliebtesten Urlaubsorte weltweit, die Tourists Go Home-Bewegung. Barcelona hat j\u00e4hrlich rund 9 Millionen \u00dcbernachtungsg\u00e4ste, was an die Toleranzgrenze der Einheimischen st\u00f6\u00dft. 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