{"id":1534,"date":"2021-02-18T12:47:34","date_gmt":"2021-02-18T12:47:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.travelslowly.de\/?p=1534"},"modified":"2023-08-30T13:40:56","modified_gmt":"2023-08-30T13:40:56","slug":"pro-kontra-ist-van-life-slow-travel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.travelslowly.de\/?p=1534","title":{"rendered":"Pro-Kontra: Ist Van-Life Slow Travel?"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Bild-Van-ohne-Anika-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1535\" srcset=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Bild-Van-ohne-Anika-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Bild-Van-ohne-Anika-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Bild-Van-ohne-Anika-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Bild-Van-ohne-Anika-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Bild-Van-ohne-Anika-850x638.jpg 850w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Bild-Van-ohne-Anika-24x18.jpg 24w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Bild-Van-ohne-Anika-36x27.jpg 36w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Bild-Van-ohne-Anika-48x36.jpg 48w, https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-content\/uploads\/2021\/02\/Bild-Van-ohne-Anika.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption><em>Talsperre P\u00f6hl im Vogtlandkreis, Sachsen, Deutschland, 2019. Bild: Elena Neugart.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Campingbus der 1970er erlebte in den letzten Jahren ein Revival. Mit dem eigenen Miniwohnmobil zu vereisen ist angesagt und hat mit dem Begriff Van-Life ein hippes Image erhalten. Es ist Lebensstil und Reiseart in einem. Die Camper leben in ihrem Bus und arbeiten von unterwegs. Die Grenzen zwischen Alltag und Reise verschwimmen. Manche haben auch einen festen Wohnsitz und nutzen den Campingbus f\u00fcr lange und kurze Trips. Die werden in der Szene \u201eTeilzeit-Vanlifer\u201c genannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Bussen selbst sind zahlreiche Modelle vertreten. Neben \u00e4lteren Exemplaren mit eigenem Ausbau gibt es auch neue Busse, die professionell zum Wohnmobil umgebaut sind. Alle Varianten und Marken sind m\u00f6glich. Es kann beispielsweise auch ein ehemaliger gelber Post-Bus sein. Die Gruppe der Van-Life-Community ist stark vernetzt (<em><a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/explore\/tags\/vanlife\/?hl=de\">#vanlife<\/a><\/em> in den Sozialen Netzwerken). Es finden in zahlreichen L\u00e4ndern bereits Van-Life-Treffen statt, zu denen all jene anreisen, die sich der Gruppe zugeh\u00f6rig f\u00fchlen. Die liebevoll eingerichteten Busse werden ausgestellt und Tipps zu Umbauma\u00dfnahmen, Stellpl\u00e4tzen sowie guten Reisezielen ausgetauscht. In der Schweiz gibt es sogar einen <a href=\"https:\/\/vanlife-explorer.ch\">Van-Life-Verein<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Internet pr\u00e4sentieren sich die Reisenden auf ihren Betten vor der offenen Bust\u00fcr, in der Regel mit Blick auf eine traumhafte Naturkulisse. Das suggeriert Naturn\u00e4he, Abgeschiedenheit, Genuss und viel Ruhe. Das Reisen im Van-Life-Stil wirkt wunderbar. Ich fragte mich allerdings: Ist Van-Life \u00fcberhaupt Slow Travel? Mir fielen sofort eine Vielzahl Kontra-Argumente ein. F\u00fcr diesen Artikel habe ich Benjamin, einen Busbesitzer befragt. Als Mitglied der Van-Life-Community sieht er im Camper viel Potential f\u00fcr Slow Travel. Die Themen Nachhaltigkeit und Achtsamkeit spielen auch in seinem Leben eine gr\u00f6\u00dfere Rolle. Er lieferte folgende Pro-Argumente:<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>PRO. Van-Life ist Slow Travel<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Nachhaltigkeit<\/strong>: Das von A nach B kommen ist mit einem Campingbus, der bis zu 10 Liter Diesel auf 100 km verbraucht nat\u00fcrlich nicht \u201e\u00f6ko\u201c. Ich sehe beim Reisen aber die Gesamtbilanz. Daf\u00fcr habe ich beispielsweise einen viel geringeren Wasser- und Stromverbrauch als Reisende, die in Hotels unterkommen. Der Abfall beschr\u00e4nkt sich auf ein Minimum und wird mitgenommen. Lebensmittel werden alle aufgebraucht. Die k\u00f6nnen in einem kleinen K\u00fchlschrank auch schwer \u00fcbersehen werden. \u00dcbrigens ist es gerade hip, sich Solaranlagen auf den Bus zu bauen. Stellpl\u00e4tze mit Stromanschluss waren gestern. Es macht auch einen Unterschied, ob man alleine im Bus verreist oder mehrere Personen mitfahren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erholung in der n\u00e4chsten Umgebung suchen<\/strong>: Das geht mit dem Campingbus auf jeden Fall und ist ein Vorteil des Van-Life. Kurz ein paar Kilometer gefahren und man ist raus aus der Stadt und in der Natur. Wer muss da weit weg?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Den Transport als Reise wahrnehmen:<\/strong> Der Mehrwert des Busses ist das Freiheitsgef\u00fchl beim Fahren und die Liebe zum Campen. Der Fokus der Reise liegt schon auf dem Transportmittel.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Pausen:<\/strong> Bei der Reise mit dem Bus bleibt Zeit f\u00fcr Pausen, dort stehen zu bleiben, wo man gerade ist. Das geht mit einem Zug oder Flieger nicht. Ich zelebriere Pausen gerne und suche mir daf\u00fcr bewusst einen Ort abseits der befahrenen Stra\u00dfe. Van-Life kann \u201eslow\u201c sein. Es gibt keine Regel, dass Campingbusse von Slow Travel ausgeschlossen sind. Das langsame und achtsame Reisen geht in jeder Form. Ich versuche z. B. in der Geschwindigkeit meiner Aufnahmef\u00e4higkeit zu reisen und nicht Eindr\u00fccken hinterher zu jagen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Abseits der Masse:<\/strong> Bei Van-Life reist man abseits ausgetretener Pfade und \u00fcbernachtet nicht zwingend auf konventionellen Campingpl\u00e4tzen. Auf der Online-Karte <a href=\"https:\/\/park4night.com\/?langage=de\">park4night.com<\/a> sind beispielsweise viele Orte zum Kampieren markiert, die nicht f\u00fcr Camping gedacht sind. In Deutschland gilt f\u00fcr Wohnmobile und Vans: Schlafen ist erlaubt, campen nicht. Hat der Bus kein Vorzelt und St\u00fctzen ist es also kein Camping. Von mehrt\u00e4gigen Aufenthalten ist auch abzusehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sozialer Kontakt:<\/strong> Bei der Stellplatzsuche spreche ich auch h\u00e4ufig Menschen an. Van-Life hat viel mit Kommunikation zu tun. Mit den anderen Campern kommt man in der Regel auch schnell ins Gespr\u00e4ch. Sollen bei Slow Travel nicht Beziehungen mit der Umgebung entstehen? Das passiert mit dem Campingbus definitiv.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das lokale Leben kennenlernen:<\/strong> Es gibt au\u00dferdem ein tolles Angebot des Stellplatzf\u00fchrers <a href=\"https:\/\/landvergnuegen.com\">Landvergn\u00fcgen<\/a>. Da hat man Zugriff auf gratis Stellpl\u00e4tze bei Bauernh\u00f6fen, quasi \u201ea la ferme\u201c. Im Gegenzug kaufen die Camper regionale Lebensmittel beim Bauernhof. Die Mitgliedschaft kostet im Jahr nur 34,90 Euro. Das System kippt nat\u00fcrlich, wenn die Leute dann den Stellplatz nutzen, aber bei Aldi und Co einkaufen. Es ist urspr\u00fcnglich so konzipiert, dass die Reisenden in Kontakt mit den Einheimischen kommen und quasi das Leben auf dem Land kennenlernen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Lokale Produkte:<\/strong> Ich selbst kaufe gerne bei solchen H\u00f6fen oder auch an Stra\u00dfenstr\u00e4nden ein. In meinem Bus habe ich auch immer Beh\u00e4lter dabei, damit ich verpackungsfrei einkaufen kann. Das Leergut kann man \u00fcbrigens bei H\u00f6fen und Stra\u00dfenst\u00e4nden meist zur\u00fcckgeben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>KONTRA. Van-Life ist nicht Slow Travel<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p><strong>Nachhaltigkeit:<\/strong> Wie Benjamin bereits erw\u00e4hnt hat, haben Campingbusse allen voran eine schlechte \u00d6kobilanz. Die Besatzung beim Van-Life besteht meist aus nur ein bis zwei Personen. Damit ist der Bus weniger ausgelastet als ein Auto ab drei besetzten Pl\u00e4tzen. Die Abgaswerte sind insbesondere bei alten Bussen schlecht. Au\u00dfer der Besitzer lie\u00df sich vor dem Reisen einen kostenintensiven Diesel-Katalysator einbauen. Im Endeffekt ist die Fahrt mit Zug oder Fernbus nat\u00fcrlich besser f\u00fcr das Klima.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sozialer Kontakt:<\/strong> Bei Slow Travel geht es um den Kontakt zu Einheimischen.&nbsp; Personen, die Teil der Van-Life-Community sind, bleiben beim \u00dcbernachten oder den Van-Life-Treffen aber eher unter sich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das lokale Leben kennenlernen:<\/strong> Wer nicht gerade Mitglied bei Landvergn\u00fcgen ist, nutzt auch nicht wirklich die einheimischen \u00dcbernachtungsangebote. Die Reisenden schlafen im eigenen Transportmittel. Um Geld zu sparen oder einen sch\u00f6nen Ort f\u00fcr sich zu haben, parken sie gerne in Seitenstra\u00dfen, W\u00e4ldern oder an nahen Gew\u00e4ssern. Bei vielen solcher freien Parkpl\u00e4tze sind \u00dcbernachtungen zunehmend verboten. Das birgt Konfliktpotential mit den Anwohnern. Ein weiteres Problem ist, dass es an diesen Stellen keine Toiletten und M\u00fclleimer gibt, wie beispielsweise bei Stellpl\u00e4tzen an der Nord- und Ostsee. Die Infrastruktur ist nicht auf Camping ausgelegt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Massentourismus:<\/strong> Immer mehr Camping-Anbieter stellen sich auf die Van-Life-Community ein. Es gibt mittlerweile riesige Stellpl\u00e4tze f\u00fcr \u00fcber 100 Fahrzeuge. Diese werden sehr gut angenommen. Van-Life droht zum Massentourismus zu werden. Das passt auch zur Definition, die beispielswei\u00dfe <a href=\"https:\/\/www.redbull.com\/de-de\/theredbulletin\/van-life-tipps-fuer-einsteiger\">Redbull<\/a> von formuliert. Dort geht Van-Life u. a. mit dem Begriff \u201eSelbstverwirklichung\u201c einher \u2013ein aktueller Trend zur Abhebung von anderen, mit dem sich so ziemlich alles verkaufen l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Umweltbewusstsein und lokale Produkte<\/strong>: Die h\u00e4ufig genannte Naturverbundenheit des Campingbus-Daseins ist fraglich. Nicht jeder reist so umweltbewusst, wie Benjamin. Viele trennen weder M\u00fcll noch kaufen sie regionale Lebensmittel. Da die Nahrungsmittel in Deutschland g\u00fcnstig sind, wird eher vor der Reise im heimischen Supermarkt eingekauft. Die ersten Tage versorgen sich die Reisenden dann aus dem eigenen Vorrat. Lokale Shops oder Hofl\u00e4den werden dann nicht genutzt. Daf\u00fcr bekannt, h\u00e4ufig ins Restaurant zu gehen, sind Camper auch nicht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Technik und Internet:<\/strong> W\u00e4hrend f\u00fcr Benjamin oberstes Ziel beim Reisen die Ruhe ist, stehen bei anderen WLAN und Fernsehempfang an erster Stelle. Digital Detoxing geschieht bei Van-Life, wenn dann unfreiwillig. Wie sollen sonst auch die h\u00fcbschen Bilder auf Instagram geladen werden?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Fazit<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Insgesamt zeigt die Diskussion, dass es stark auf die innere Einstellung des Reisenden ankommt. Benjamins Reisen sind von vornherein auf Umweltschutz und Achtsamkeit ausgelegt. Er macht vieles nach dem Slow Travel-Prinzip und damit gegens\u00e4tzlich zu den konventionellen Van-Life-Reisenden.<\/p>\n\n\n\n<p>Van-Life kann Slow Travel sein, wenn:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Die Reise in den n\u00e4chsten Umkreis f\u00fchrt und\/oder die Sitzpl\u00e4tze gut ausgelastet sind.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Der Weg das Ziel ist.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Sich Zeit f\u00fcr Pausen genommen wird.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>\u00d6ffentliche Stellpl\u00e4tze ohne Spuren und M\u00fcll sauber verlassen werden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Im Campingverhalten auf Umweltschutz geachtet wird (Wasser- und Stromverbrauch, M\u00fclltrennung, keine Chemietoilette, etc.).<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Der Reisende mit Nicht-Campern und Anwohnern in Kontakt tritt, au\u00dferhalb der Van-Life-Bubble.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Lokale, kleinere \u00dcbernachtungsangebote, wie Bauernhof-Stellpl\u00e4tze genutzt werden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Angebote, wie Restaurants, Hofl\u00e4den, Stra\u00dfenst\u00e4nde, Lebensmittelm\u00e4rkte der Einheimischen angenommen werden.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>Artikel von <a href=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/?page_id=199\">Anika Neugart<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Campingbus der 1970er erlebte in den letzten Jahren ein Revival. 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