{"id":202,"date":"2020-09-28T07:16:25","date_gmt":"2020-09-28T07:16:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.travelslowly.de\/?page_id=202"},"modified":"2020-10-02T21:49:25","modified_gmt":"2020-10-02T21:49:25","slug":"entstehung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.travelslowly.de\/?page_id=202","title":{"rendered":"Entstehung"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Menschen in Industrienationen sind gestresst. Sie nehmen einen hohen Leistungsdruck wahr. Die Arbeitswelt fordert st\u00e4ndige Erreichbarkeit, Effektivit\u00e4t und Produktivit\u00e4t. Die Folgen reichen von \u00dcberforderung hin zu Burnout. Das Wettbewerbsdenken des beruflichen Alltags wird auch ins Private \u00fcbertragen. Unterschwellig wird darum gerungen, wer sich am besten kleidet, das schlauste Kind hat oder den sch\u00f6nsten Urlaub verbracht hat.<a href=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/wp-admin\/post.php?post=202&amp;action=edit#_ftn1\">[1]<\/a><sup> <\/sup>Die Menschen w\u00fcnschen sich R\u00fcckzugsorte \u2013 weg von Hektik und Effektivit\u00e4tsdenken. Die gesellschaftliche Sehnsucht formuliert sich in Entschleunigung-Trends. Dazu z\u00e4hlen beispielsweise Slow Food, Slow Architecture, Slow Media, Slow Living und auch Slow Travel. <\/p>\n\n\n\n<p>Slow Travel entstand, um den Tourismus zu entschleunigen. Wie die anderen Slow-Bewegungen wurde Slow Travel von der Slow Food-Bewegung inspiriert. Diese wurde 1986 u. a. durch den Italiener Carlo Petrini gegr\u00fcndet. Der Gr\u00fcndung waren einige negative Entwicklungen in der Lebensmittelindustrie Italiens vorangegangen. Einerseits gab es 1985 einen Methanol-Skandal in der italienischen Weinbranche. Einige Menschen starben, da Wein mit Methanol gestreckt war. Dar\u00fcber hinaus \u00f6ffnete McDonald\u2019s eine Filiale in der Altstadt Roms. \u00d6ffentliche Diskussionen entstanden \u00fcber die Tradition und Bewahrung der italienischen K\u00fcche. In einer Protestaktion bauten Journalisten auf einem Platz in Rom einen Tisch auf und servierten traditionelle Gerichte. Das Spektakel gilt als legend\u00e4re Aktion gegen Fast Food in Italien. Petrini war zwar nicht in die Aktion verwickelt, sie wird jedoch in einem Atemzug mit der Entstehung von Slow Food genannt. Mittlerweile hat die Slow Food-Bewegung \u00fcber 80.000 Mitglieder weltweit. Die Vereinigung hat sich der F\u00f6rderung von genussvollen, bewussten und regionalen Essen verschrieben.  Unter dem Leitsatz \u201eGut, sauber und fair&#8221; ist das Ziel, die traditionelle K\u00fcche zu erhalten und regional angebaute und lokal produzierte Produkte zu verwenden.<a href=\"#_ftn2\">[2]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00fcnderin des Slow Travel-Trends ist Pauline Kenny. Ab dem Jahr 2000 nutzte die Amerikanerin den Begriff Slow Travel auf ihrem Blog <a href=\"http:\/\/slowtrav.com\">slowtrav.com<\/a>, der heute nicht mehr existiert. Heute unterh\u00e4lt sie auf <a href=\"https:\/\/www.sloweurope.com\/community\/\">sloweurope.com<\/a> Foren zu Slow Travel in Europa.<a href=\"#_ftn3\">[3]<\/a> Zur Entstehungsgeschichte  schreibt sie:<\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eIch nahm den Begriff \u2019Slow\u2019 von der Slow Food-Bewegung. Diese ist auf gute Qualit\u00e4t und nachhaltige Speiseerfahrungen ausgerichtet. Uns geht es um gute Qualit\u00e4t und nachhaltige Erfahrungen beim Reisen. \u2019Slow\u2019 bedeutet nicht, dass das Essen langsam zubereitet wird oder das Reisen langsam geschieht, stattdessen wird die Einstellung gef\u00f6rdert, dort zu leben, wo man hohe qualitative Erfahrungen sammelt, die Dinge, die einem passieren wertsch\u00e4tzt, man sich die Zeit nimmt, wirklich zu genie\u00dfen, was das Leben zu bieten hat.\u201c<\/em><a href=\"#_ftn4\">[4]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Es geht darum, den Moment zu genie\u00dfen. Kenny definiert Slow Travel als Reisen, das einen tieferen Einblick in den Urlaubsort zul\u00e4sst. Ab 2006 verwendete auch die britische Presse und britische Blogger den von Kenny erschaffenen Begriff. Es entstanden neue Assoziationen. Slow Travel wurden Regeln zur Fortbewegung angeh\u00e4ngt. Beispielsweise gab es eine Auslegung, nach der Slow Travel Zugreisen bedeutete. Auch entstand die Annahme, dass Flugzeuge verboten seien.<a href=\"#_ftn5\">[5]<\/a> Diese Deutungen f\u00fchrten zu einer Vielzahl verschiedener Auslegungen und formte den Slow Travel-Trend, wie er heute individuell gelebt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab 2009 bauten die Autoren des britischen Reisemagazins Hidden Europe den Begriff Slow Travel weiter aus. Reiseautorin und Herausgeberin Nicky Gardner verfasste ein <a href=\"https:\/\/www.travelslowly.de\/?p=670\">Slow Travel-Manifest.<\/a> Es erschien in der 26. Ausgabe von Hidden Europe. In dem Manifest beruft sie sich auf Reiseautoren des 19. Jahrhunderts. Diese kritisierten damals schon die Geschwindigkeit der modernen Fortbewegungsmittel, die Postkutsche. Rund 200 Jahre sp\u00e4ter sind Reisende mit Z\u00fcgen und Flugzeugen noch schneller unterwegs. Gardner kritisiert, das Reisen w\u00fcrde nicht mehr als Bewegung gesehen, sondern als notwendiges \u00dcbel, um an die Urlaubsdestination zu gelangen. Die Ankunft werde ungeduldig abgewartet, die tats\u00e4chliche Reise gar nicht wahrgenommen. Es ginge nur darum, so schnell wie m\u00f6glich anzukommen.<a href=\"#_ftn6\">[6]<\/a> Gardner w\u00fcnscht sich einen Wandel der Reisementalit\u00e4t: <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eWenn wir Slow Food und Slow Cities haben, warum nicht auch Slow Travel?\u201c<\/em><a href=\"#_ftn7\"><sup>[<\/sup>7]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die Tourismusbranche nahm den Slow Travel-Begriff schnell auf. 2010 widmete der britische Reisef\u00fchrerverlag Bradt Travel Guides Slow Travel eine Buchreihe f\u00fcr Destinationen in Gro\u00dfbritannien.<a href=\"#_ftn8\">[8]<\/a> 2012 formulierte der internationale Verlag Lonely Planet erste Ideen zu Slow Travel. Um Reisen besser zu genie\u00dfen, schlugen sie u. a. vor: zu Wandern, mit dem Rad oder Moped zu fahren sowie eine Kamelreise oder Bootstour zu unternehmen. Hauptsache Entschleunigung.<a href=\"#_ftn9\">[9]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bez\u00fcglich Auslastung und Umwelt sind die beliebten Urlaubsdestinationen sowieso an ihrer Grenze angelangt. Dazu z\u00e4hlen Barcelona, Venedig, Mallorca genauso wie S\u00fcdostasien und das Himalaya-Gebirge in Nepal. Massentourismus hat einen schlechten Ruf und die Tourismusbranche befindet sich im Wandel. Bereits 2011 beschrieb das Zukunftsinstitut einen steigenden Trend hin zu mehr Individualit\u00e4t und Entschleunigung beim Reisen. W\u00e4hrend es fr\u00fcher vermehrt darum ging, g\u00fcnstig m\u00f6glichst weit weg zu kommen, sei eine Hinwendung zu mehr Komfort und Genuss zu erkennen. Die freie Zeit erfahre eine gesteigerte Wertsch\u00e4tzung. Die Menschen wollten im Urlaub nach Belieben entspannen und ihren individuellen Vorlieben nachgehen. Die Anzahl der Kurztrips, die Deutsche unternahmen, stieg vom Jahr 2002 bis 2010 um 40 % an. Zudem wuchs das Interesse an St\u00e4dtereisen. Auch wurde nach Fortbewegungs-Arten gesucht, die Reisende komfortabel und stressfrei ans Ziel bringen. <\/p>\n\n\n\n<p>Unter dem Stichwort \u201eFeel Good Mobility\u201c entstand au\u00dferdem ein steigender Wunsch nach klimaneutralen Reisen. Reiseanbieter und Politiker der Urlaubsdestinationen sowie die Touristen selbst erkennen langsam, dass sie Teil eines globalen Problems sind. Diese neo-\u00f6kologische Einstellung wurde Teil des Slow Travel-Gedanken. Kurze Strecken sind nicht nur angenehmer f\u00fcr die Reisenden, sondern auch besser f\u00fcr die Umwelt.<a href=\"#_ftn18\">[10]<\/a> 2019 bereisten 55,2 Millionen Deutsche mehr als f\u00fcnf Tage das Inland \u2013 so viele, wie nie zuvor. Dazu gaben 25 % der Befragten an, das kommende Jahr in Deutschland Urlaub machen zu wollen.<a href=\"#_ftn19\">[11]<\/a><sub> <\/sub><sup><sub>&nbsp;<\/sub><\/sup>Das Zukunftsinstitut prophezeite: <\/p>\n\n\n\n<p><em>\u201eF\u00fcr die Genussreisenden von morgen kommt es nicht mehr darauf an, dass man \u00fcberall hinfahren kann, sondern ob es sich lohnt, dort anzukommen.\u201c<\/em><a href=\"#_ftn20\">[12]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Ab 2010 richteten erste Reiseanbieter ihr Angebot nach Slow Travel aus. Die Reiseagentur Slowtravel Experience bietet beispielsweise Reisen per Segelboot oder Transsibirischer Eisenbahn an. Der Brite Paul Sullivan gr\u00fcndete Slow Travel Berlin, ein Portal zum langsamen Erkunden der deutschen Hauptstadt. Er bietet Stadtf\u00fchrungen durch Einheimische in bewusst kleinem Rahmen \u2013 die maximale Teilnehmerzahl sind sechs Personen.<a href=\"#_ftn21\">[13]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Publikationen zu Slow Travel entstanden vor allem im englisch-sprachigen Raum. Relativ fr\u00fch erschienen ist das Buch \u201eSlow Travel and Tourism\u201c (2010), in dem Janet Dickinson die Potentiale von Slow Travel f\u00fcr den Tourismus er\u00f6rtert. 2012 folgte \u201eThe Idle Traveler\u201c von Dan Kieran, eine Hommage auf die R\u00fcckbesinnung zum wahren Reisen. Dazu widmeten sich Autoren Slow Travel als Trend, wie beispielsweise Penny Watson, die in \u201eSlow Travel. A Movement\u201c (2019) im Stil eines Magazins Reisedestinationen vorstellt. Konkrete Umsetzungstipps finden sich in Publikationen von Sarah Clemence mit \u201eAway and Aware. A Field Guide to Mindful Travel\u201d (2018) und Jennifer M. Sparks mit \u201eSlow Travel. Escape the Grind and Explore the World\u201d (2019). <\/p>\n\n\n\n<p>In Bezug auf den deutschen Buchmarkt steckt Slow Travel noch in den Kinderschuhen. Einige wenige der englisch-sprachigen B\u00fccher wurden ins Deutsche \u00fcbersetzt. Dazu z\u00e4hlen \u201eSlow Travel. Die Kunst des Reisens\u201c (2014) von Kieran und \u201eAchtsam Reisen. Kabellos gl\u00fccklich oder Wie dein Urlaub zur echten Auszeit wird\u201c (2018) von Clemence. Neben einzelnen B\u00fcchern, wie z. B. \u201eSlow Travel. Ein Fragebuch f\u00fcr Reisende\u201c von Manuela Molk (2019) ist bisher aber noch nicht viel deutsch-sprachige Literatur zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref1\">[1]<\/a> Vgl. Hollenstein, Oliver (2013): Schnelle, stressige Welt, In: <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/leben\/leben-unter-zeitdruck-schnelle-stressige-welt-1.1851807\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/leben\/leben-unter-zeitdruck-schnelle-stressige-welt-1.1851807<\/a> (20.09.2020).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref2\">[2]<\/a> Vgl. Slow Food Deutschland e.V. (2020): Wie Slow Food entstand, In: <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20110413175245\/http:\/www.slowfood.de\/wirueberuns\/wie_slow_food_entstand\/\">https:\/\/web.archive.org\/web\/20110413175245\/http:\/\/www.slowfood.de\/wirueberuns\/wie_slow_food_entstand\/<\/a> (20.09.2020).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref3\">[3]<\/a> Vgl. Kenny, Pauline (2019): What is Slow Travel?, In: <a href=\"https:\/\/www.sloweurope.com\/community\/resources\/what-is-slow-travel.140\/\">https:\/\/www.sloweurope.com\/community\/resources\/what-is-slow-travel.140\/<\/a> (26.09.2020).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref4\">[4]<\/a> Ebd.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref5\">[5]<\/a> Vgl. Ebd.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref6\">[6]<\/a> Vgl. Gardner, Nicky (2009): A Manifesto for Slow Travel, In: <a href=\"https:\/\/www.slowtraveleurope.eu\/slow-travel-manifesto\">https:\/\/www.slowtraveleurope.eu\/slow-travel-manifesto<\/a> (20.09.2020).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref7\">[7]<\/a> Ebd.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref8\">[8]<\/a> Vgl. Bradt Travel Guides (2020): Slow Travel, In: <a href=\"https:\/\/www.bradtguides.com\/product-category\/books\/series\/slow-travel\/\">https:\/\/www.bradtguides.com\/product-category\/books\/series\/slow-travel\/<\/a> (20.09.2020).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref9\">[9]<\/a> Vgl. Lonely Planet (2012): World\u2019s best slow travel, In: <a href=\"https:\/\/www.lonelyplanet.com\/articles\/world-e2-80-99s-best-slow-travel\">https:\/\/www.lonelyplanet.com\/articles\/world-e2-80-99s-best-slow-travel<\/a> (20.09.2020).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref18\">[10]<\/a> Vgl. Zukunftsinstitut GmbH (2011): Leisure Travel. Tourismus der Zukunft, In: <a href=\"https:\/\/www.zukunftsinstitut.de\/artikel\/tourismus\/leisure-travel-tourismus-der-zukunft\/\">https:\/\/www.zukunftsinstitut.de\/artikel\/tourismus\/leisure-travel-tourismus-der-zukunft\/<\/a> (22.09.2020).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref19\">[11]<\/a> Vgl. Graefe, Lena (2020): Statistiken zum Reiseverhalten der Deutschen, In: <a href=\"https:\/\/de.statista.com\/themen\/1342\/reiseverhalten-der-deutschen\/\">https:\/\/de.statista.com\/themen\/1342\/reiseverhalten-der-deutschen\/<\/a> (22.09.2020).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref20\">[12]<\/a> Zukunftsinstitut GmbH (2011): Leisure Travel. Tourismus der Zukunft, In: <a href=\"https:\/\/www.zukunftsinstitut.de\/artikel\/tourismus\/leisure-travel-tourismus-der-zukunft\/\">https:\/\/www.zukunftsinstitut.de\/artikel\/tourismus\/leisure-travel-tourismus-der-zukunft\/<\/a> (22.09.2020).<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ftnref21\">[13]<\/a> Vgl. Slow Travel Berlin (2020): Tours &amp; Workshops, In: <a href=\"http:\/\/www.slowtravelberlin.com\/tours\/\">http:\/\/www.slowtravelberlin.com\/tours\/<\/a> (20.09.2020).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Menschen in Industrienationen sind gestresst. Sie nehmen einen hohen Leistungsdruck wahr. Die Arbeitswelt fordert st\u00e4ndige Erreichbarkeit, Effektivit\u00e4t und Produktivit\u00e4t. Die Folgen reichen von \u00dcberforderung hin zu Burnout. Das Wettbewerbsdenken des beruflichen Alltags wird auch ins Private \u00fcbertragen. 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